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Arbeitet nun doch am «Dislike»-Button: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

Arbeitet nun doch am «Dislike»-Button: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. © Peter Da Silva/Archiv

Computer

Zuckerberg: Facebook arbeitet an "Gefällt mir nicht"-Knopf

Facebook-Nutzer fordern seit Jahren auch einen "Gefällt mir nicht"-Knopf. Bald soll es eine Alternative zum typischen "Like"-Button geben - aber nur für Sympathie-Bekundungen.

Menlo Park. Facebook arbeitet nach jahrelangem Zögern schließlich doch an einer Art "Gefällt mir nicht"-Knopf. Er scheint aber eher dafür gedacht zu sein, Mitgefühl bei bedauerlichen Ereignissen auszudrücken.

"Die Menschen haben seit vielen Jahren nach einem "Dislike"-Button gefragt", sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei einer Fragerunde in der Firmenzentrale am Dienstag. "Wir haben sie schließlich gehört und wir arbeiten daran und wir werden etwas einführen, was den Bedürfnissen der größeren Gemeinschaft entspricht."

Gerade bei traurigen Ereignissen wie einer Flüchtlingskrise oder dem Tod eines Familienmitglieds sei es schwierig, einen "Gefällt mir"-Button zu drücken, sagte Zuckerberg. Deshalb sei es wichtig, den Nutzern mehr Optionen zu geben. Facebook hatte bisher erklärt, man sehe keinen Bedarf an einem universell einsetzbarem "Dislike"-Knopf - weil das für viel negative Stimmung sorgen könnte. Zuletzt kam die Frage in Deutschland allerdings unter anderem im Zusammenhang mit fremdenfeindlichen Kommentaren im weltgrößten Online-Netzwerk auf.

Auch in puncto Transparenz könnte es bald Änderungen geben: Seit Ende August wird laut Facebook eine neue Funktion getestet, mit der Gastgeber und andere Gästen nachvollziehen können, wer versendete Veranstaltungseinladungen zur Kenntnis genommen hat, ohne darauf explizit zu reagieren.

Bislang gab es für Gäste die Optionen "Zusagen", "Vielleicht" und "Absagen". Nun bekommt der Veranstalter auch mit, wer die Einladung gesehen hat. Ziel sei es, den Gastgebern eine leichtere Eventplanung zu ermöglichen, sagte ein Facebook-Sprecher. Die Funktion soll auf allen Plattformen einsehbar sein, laut "International Business Times" kann diese aber nicht in den Privatsphäre-Einstellungen geändert werden. Facebook machte dazu bislang keine Angaben. Im Netz stieß die neue Funktion auf Kritik.

In Antworten auf andere Fragen sagte Zuckerberg unter anderem, dass er an eine positive Rolle künstlicher Intelligenz in der Zukunft glaube und sich als werdender Vater für seine Tochter eine Welt ohne Krieg und unnötigen Schmerz wünsche.

dpa


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