Navigation:
Die italienischen Behörden warfen Apple laut Medienberichten vor, in dem Land zwischen 2008 und 2013 rund 880 Millionen Euro zu wenig bezahlt zu haben.

Die italienischen Behörden warfen Apple laut Medienberichten vor, in dem Land zwischen 2008 und 2013 rund 880 Millionen Euro zu wenig bezahlt zu haben. © Andreas Gebert

Computer

Zeitung: Apple zahlt Millionen nach Steuer-Ermittlungen in Italien

Apple zahlt laut einem Zeitungsbericht 318 Millionen Euro nach jahrelangen Steuer-Ermittlungen in Italien. Der iPhone-Konzern habe der Zahlung am Dienstag zugestimmt, um dem Verfahren in Mailand ein Ende zu setzen, berichtete die Zeitung "La Repubblica" am Mittwoch.

Rom. h. Der Konzern äußerte sich zunächst nicht zu dem Bericht, auch die italienische Steuerbehörde wollte die Informationen nicht kommentieren.

Die italienischen Behörden warfen Apple laut Medienberichten vor, in dem Land zwischen 2008 und 2013 rund 880 Millionen Euro zu wenig bezahlt zu haben. Es wäre die erste bekanntgewordene Vereinbarung von Apple nach Steuerermittlungen in Europa.

Apple gehört schon seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den Unternehmen, die auf eine günstigere Besteuerung in Irland setzen. Dabei wird zum Beispiel geistiges Eigentum bei einer separaten Tochterfirma angesiedelt, an die andere Konzerntöchter Zahlungen leisten.

Der Konzern betont stets, dass er alle fälligen Steuern bezahle. In den vergangenen Jahren lag der Steuersatz demnach bei rund 25 Prozent und damit in etwa auf dem Niveau anderer international tätiger Unternehmen. Die EU-Kommission prüft seit Jahren die Steuer-Deals von Apple in Irland. Sollte sie im Vorgehen der irischen Regierung eine unerlaubte Beihilfe zur Stärkung des Wirtschafts-Standorts sehen, könnten hohe Nachzahlungen drohen.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie