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Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Stephan Scherzer.

Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Stephan Scherzer. © Wolfgang Kumm

Medien

Zeitschriftenverlage setzen auf mobile Endgeräte -

Im Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser setzen die deutschen Zeitschriften verstärkt auf neue Kanäle für die Verbreitung ihrer Inhalte. Zwar griffen noch 92,2 Prozent der Menschen über 14 Jahre auf Magazine zu.

Berlin. u. Smartphones und Tablet-Computer spielten aber eine immer größere Rolle, wie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) am Montag in Berlin mitteilte.

Die Verlage erwirtschaften zwar noch immer rund zwei Drittel (68 Prozent) des Umsatzes mit bedrucktem Papier. Doch etwa jeder fünfte Tablet-Nutzer ist bereit, auch für Angebote aus dem Netz zu bezahlen, wie eine VDZ-Umfrage ergab.

So ist demnach auch die Mehrheit der Medienhäuser (56 Prozent) bereit, ihre Investitionen in neue Produkte deutlich zu steigern. Sie sind der Umfrage zufolge überzeugt, dass mobile Geräte der entscheide Umsatztreiber sein werden.

Immer mehr Leser würden sich für Spezialthemen, etwa aus der Wirtschaft, im Internet informieren, wie VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer sagte.

Als positives Beispiel für eine gelungene Strategie nannte Scherzer die britische Zeitschrift "The Economist", die mittlerweile auf allen Kanälen ihre Artikel vertreiben - mit wachsendem Erfolg.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres legte die Zahl der Publikumszeitschriften auf 1 542 Titel zu (plus 22 Titel) zu. Für 2013 erwarten die Häuser ein Umsatzminus von 1,8 Prozent bei den Anzeigen und 0,6 Prozent beim Vertrieb. Mit 3,571 Milliarden Euro lag der Anzeigenverkauf 2012 um 4,3 Prozent unter dem Vorjahr.

Die Abonnenten-Zahl blieb stabil. Bei einer durchschnittlichen Gesamtauflage von rund 110 Millionen Exemplaren je Quartal wurden rund 49,4 Millionen Exemplare im Abonnement verkauft. Für das Online-Geschäft rechnen die Verlage mit einem Umsatzplus von 13 Prozent, im sonstigen Geschäft von vier Prozent.

dpa


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