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YouTube verhandelt über Ausstrahlung von Kinofilmen

Konkurrenz für Videotheken: YouTube verhandelt Berichten der Financial Times zufolge mit Hollywood-Studios über die Ausstrahlung von Kinofilmen. Pro Film sollen Verbraucher rund fünf Dollar zahlen - das Angebot könnte schon Ende des Jahres starten.
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YouTube verhandelt mit Hollywood-Studios über Film-Ausstrahlungen.

YouTube verhandelt mit Hollywood-Studios über Film-Ausstrahlungen.

© dpa

Das Videoportal YouTube will zur Konkurrenz für die Videothek um die Ecke werden. Nach einem Bericht der „Financial Times“ verhandelt die Google-Tochter momentan mit einer Reihe von Hollywood-Studios über die Ausstrahlung von Kinofilmen. Demnach könnte das kostenpflichtige Angebot schon Ende des Jahres starten.

Die Zeitung beruft sich unter anderem auf Studiobosse, die angesichts der Marktmacht von Google das große Geschäft wittern. Pro Film sollen rund fünf Dollar fällig werden. Der Internetkonzern selbst lehnte am Montag eine Stellungnahme dazu ab. Allerdings verwies ein Sprecher darauf, dass YouTube schon zu Jahresbeginn testweise Leihfilme angeboten habe.

YouTube hatte damals fünf Streifen des Sundance Filmfestivals in San Francisco angeboten und erklärt, dass der Test in einem dauerhaften Angebot münden könnte. YouTube kommt allerdings reichlich spät. Der Online-Filmverleih ist in den USA von Netflix besetzt. Für knapp zehn Dollar können die Nutzer alle Serien und Kinofilme unbegrenzt sehen - entweder per Streaming übers Internet oder als DVD beziehungsweise Blue-Ray-Disc per Postversand.

Auch die Video-Website Hulu, hinter der mehrere große US-Fernsehsender stehen, baut ihr Angebot zügig aus. Für einen ähnlichen Preis wie bei Netflix können Kunden auf ihrem Fernseher, ihrem iPad oder ihrem iPhone aktuelle Serien wie „Grey’s Anatomy“ oder „Family Guy“ anschauen. Für Computernutzer ist das Angebot kostenlos und wird per Werbung finanziert.

Auch Apple drängt mit seinem iTunes-Medienladen in den Markt der Filme und Serien. Die meisten der Angebote sind allerdings momentan auf die USA beschränkt. In Deutschland steckt der Online-Filmverleih noch in den Kinderschuhen. Das könnte sich durch den Vorstoß von YouTube ändern.

dpa


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