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Foto: Helena Fürst lehnt die Dschungelprüfung ab.

Helena Fürst lehnt die Dschungelprüfung ab.© RTL/Stefan Menne

Ich bin ein Star...

Tag 6: Dschungelstars top oder flop?

Erstmal keine Dschungelprüfung, dafür Lästereien, Kummerkastengespräche und Futterneid. Tag sechs im Dschungel plätscherte sensationslos vor sich hin. Da wird es Zeit, den Dschungelstars ein Zeugnis auszustellen. Wer strahlt, wer geht unter? Heute verteilen wir die Sterne.

Helena, oder auch Heulena, Fürst: Verweigerte erst die Dschungelprüfung, weil ihr im Labyrinth oder Labor oder was auch immer die Viecher auf die frisch geklöppelten Zöpfchen fallen könnten, und zieht dann noch hinterhältig über Ich-lasse-mich-nicht-demütigen-Thorsten Legat her. Er schluckt alles für die Kohle? Nimm dir den Rat von Onkel Jürgen zu Herzen: „So etwas kannst du einem Thorsten Legat nicht sagen.“

Zu viel Gequengel, zu wenig Kampfgeist – kein Stern.

Sophia, die Camp-Glucke, Wollersheim. Sie hat es allen gezeigt: Implantate brüten besser. Mit stolz geschwellter Vorder- und Rückseite robbte sie sich durch die Dschungelprüfung, lies einen Ballon nach dem anderen Ballon unter ihrem Doppel-D-Gesäß zerplatzen und führte die Campbewohner zu kurzweiligem Ruhm und Ehre. Wäre da nicht die gemeine Sex-Frage, die selbst einer Wollersheim die Schamesröte ins Gesicht treibt. Am Ende gab's statt Sternen einen Gartenzwerg.

Zeigt Kampfbereitschaft und voller Silikoneinsatz – fünf Sterne. 

Jürgen, der Kummerkastenonkel, Milski. Entpuppt sich als Beziehungsberater für den alleingelassenen Menderes und funktioniert das Dschungeltelefon zur Dating-Hotline um: „Das der keine Frau hat, macht mich ein bisschen traurig.“ Jürgen hilft, wo er kann. Nur Sophia greift er lieber nicht unter die Arme – das ist ihm dann doch ein bisschen zu viel.

Der ewige „große Bruder“ – vier Sterne.

Thorsten, der Ruhrpott-Kanacke, Legat. Pöbelt und lässt wie gewohnt die Muskeln spielen, schließlich war er 15 Jahre Bundesliga – da hat man seine Ehre. Nein, demütigen lässt sich der wortgewandte Legat nicht, schon gar nicht von „Furzfrau“ Helena Fürst. „Das bleibt jetzt auch mal kommentarlos“, sollte Krawall-Trainer Legat öfter mal in die Tat umsetzt.

Trifft trotz Unterhaltungsfaktor oft unter die Gürtellinie – zwei Sterne.

Menderes, das zarte Seelchen. Hat Angst vor dem Alleinsein im Alter und holt sich Rat bei Onkel Jürgen. Ob es am Singen liegt? „Ich weiß doch selber, dass ich nicht gut singen kann.“ Einsicht ist der erste Weg zur Besserung und jetzt übernimmt RTL das Frauencasting. Vielleicht wird Menderes der nächste Bachelor?

Spricht über die wahren Gefühle im Camp – drei Sterne.
 
Rolf, der Macho-Opa, Zacher. Schwingt sich als etwas seniler Pflegefall doch noch zum Teamchef auf und führt ein strenges Regiment: „Hey Mädels, wer will kochen, wer putzt meine Schuhe?“ Und da ist ja auch noch der Spanier, der kann Tapas machen. Sollte öfters mal ein Mittagsschläfchen einlegen.

Zu viel Macho, zu wenig lieber Opa – zwei Sterne.

Ricky, der Unscheinbare, Harris. Ist der überhaupt noch im Camp? Kuschelt am Lagerfeuer und philosophiert über Helena und die Dschungelprüfung: „Man muss es immer versuchen, denke ich.“ Mehr nicht?

Weniger Knuddelbär, mehr Neunziger-Energie – kein Stern.

Jenny, die trockene Alkoholikerin, Elvers. Ist mittlerweile wieder im Leben angekommen und geht sogar einkaufen – verdammte Hacke! Toll! Schwadroniert sich im Schein des Lagerfeuers mit Brigitte über Paparazzi und Alkohol und gesteht: „Ja, ich schenke meinen Freunden auch mal zwei Flaschen Wein.“ Am Ende des Tages ist man auch nur ein Mensch.

Was wäre der Dschungel ohne Vergangenheitsbewältigung – drei Sterne.

Brigitte, die Camp-Mutti, Nielsen. Drückt und knutscht, ballt die Faust und zeigt Verständnis für Sophias Stuhlgang, Helenas Viecher-Phobie und Jennys Einkaufskomplexe – eine weichgespülte Dschungelkönigin.

Weniger Pflegeheim, mehr Drama und Dänenpower – zwei Sterne.

Nathalie, „Bin-ich-schön?“, Volk sucht die Kamera und schürzt die roten Lippen. Moment mal. Hier geht es am Ende des Tages nicht ums schönste Foto. Halte dich besser an Sophia, die hat das längst begriffen: „Das ist kein Laufsteg, das ist der Dschungel“. Das ist die Realität. Hier, bei den Buschmenschen.

Zu viele rote Lippen, zu wenig schlaue Sprüche – ein Stern.
 
David, der Spanier, Ortega. Buchstabiert wie ein Weltmeister, doch wenn es um die Bedeutung von Or-gas-mus geht, da ist selbst ein Ortega unterfragt. So etwas wie „Zufriedenstellen“ oder doch „eine Art von Punkt, nachdem man besser schlafen geht“? Das reicht nicht. Nachsitzen. Um es mit einem Legat zu sagen: Lass beim nächsten Mal Taten sprechen!

Viele Worte, nichts dahinter – ein Stern.

Der Legat des Tages: „Ich war 15 Jahre Bundesliga, ich lass Taten sprechen, mein ganzes Leben, aber demütigen lass ich mich nicht.“ (Darüber dass Helena ihm unterstellt, er sei nur wegen des Geldes im Dschungel)


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