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Demis Hassabis von dem von Google aufgekauftem Startup DeepMind, der südkoreanische Go-Spieler Lee Se-Dol und der frühere Google-Chef Eric Schmidt.

Demis Hassabis von dem von Google aufgekauftem Startup DeepMind, der südkoreanische Go-Spieler Lee Se-Dol und der frühere Google-Chef Eric Schmidt. © Kim Hee-Chul

Computer

Südkoreanischer Go-Spieler hat Respekt vor Google-Software

Vor seinem Fünf-Spiele-Kampf im klassischen asiatischen Brettspiel Go gegen eine Google-Software hat der südkoreanische Spitzenspieler Lee Sedol großen Respekt vor dem Programm geäußert.

Seoul. "Ich werde mein Bestes geben, um 5:0 zu gewinnen, doch Menschen machen Fehler. Sollte ich Fehler machen, könnte ich verlieren", sagte der 33-Jährige in Seoul.

Vor zwei Wochen hatte sich Lee, der zu den drei besten Go-Spielern der Welt zählt, zuversichtlich geäußert, die Software AlphaGo in dem am Mittwoch beginnenden Match ohne Niederlage schlagen zu können. Es sei unvermeidlich, dass Computer eines Tages die menschlichen Go-Spieler besiegten, sagte Lee. Seit ihm die AlphaGo-Programmierer die Software erklärt hätten, denke er, dass Maschinen die "menschliche Intuition nachahmen können". Doch Computer könnten nicht die Schönheit des Go verstehen.  

AlphaGo sagt die wahrscheinlichsten Züge des menschlichen Gegenspielers vorher und stellt sich darauf ein. Die Software des von Google aufgekauften Entwicklers Deep Mind hatte im Oktober ein Fünf-Spiele-Match gegen den besten europäischen Spieler, Fan Hui, gewonnen, der jedoch nicht zu den weltbesten Go-Spielern zählt. Die fünf Partien vom 9. bis 15. März in Seoul werden über die Videoplattform YouTube per Streaming zu sehen sein. 

dpa


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