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Beim 3D-Druck werden Kunststoff-, Keramik- oder Metallpulver mit Hilfe von Lasern Schicht für Schicht verschmolzen, bis die gewünschte Form entsteht.

Beim 3D-Druck werden Kunststoff-, Keramik- oder Metallpulver mit Hilfe von Lasern Schicht für Schicht verschmolzen, bis die gewünschte Form entsteht. © Christian Platz/Symbolbild

Technik

Studie: Deutsche Firmen beim 3D-Druck vorn

Deutsche Unternehmen sind nach einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young weltweit führend beim Einsatz von 3D-Druckern. Mit Zahnersatz, Bauteilen für Autos und Flugzeugen und anderen Produkten aus 3D-Druckern werde in Deutschland heute schon hochgerechnet fast eine Milliarde Euro Umsatz erzielt, sagte Berater Andreas Müller am Dienstag in Krailling bei München.

Krailling. Weltweit betrage der Jahresumsatz nach Schätzungen rund 10 Milliarden Euro.

Ernst & Young hatte 900 Unternehmen aus zwölf Branchen in Europa, China, Südkorea und den USA befragt. Die Länder seien ausgesucht worden, weil es dort 3D-Maschinenbauer, 3D-Dienstleister und 3D-Anwender in größerem Maße gebe. In Deutschland wurden 200 Unternehmen befragt - von ihnen nutzten 37 Prozent die neue Technik. In China und Südkorea waren es 24 Prozent, in den USA 16 Prozent der jeweils befragten Unternehmen.

Beim 3D-Druck werden Kunststoff-, Keramik- oder Metallpulver mit Hilfe von Lasern Schicht für Schicht verschmolzen, bis die gewünschte Form entsteht. Das Verfahren ermöglicht völlig neue, Gewicht sparende Strukturen, die mit herkömmlichen Techniken gar nicht möglich wären.

"3D-Druck ist wie gemacht für die innovative deutsche Wirtschaft", sagte Müller. "Die Technologie erlaubt den Unternehmen die Herstellung kleiner Stückzahlen, kostengünstiger Prototypen und die Anwendung neuer Materialien." Viele mittelständische Firmen seien aber skeptisch wegen der hohen Anschaffungskosten für 3D-Druckmaschinen und wegen des fehlenden Know-hows.

dpa


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