Navigation:
AboPlus Online-ServiceCenter

"Resident Evil"

"Revelations" verbindet Horror und Action

"Resident Evil 4" hat das Survival-Horror-Genre im Jahr 2005 auf die Spitze getrieben, der Nachfolger war vielen Fans hingegen zu actionlastig. Mit "Revelations", dem neuen Ableger für den Nintendo 3DS, soll nun der Spagat zwischen Grusel und Action geschafft werden. Ist dem Entwickler Capcom das gelungen?
Screenshot aus "Resident Evil: Revelations"

"Resident Evil: Revelations" wechselt zwischen brachialer Action und gruseligen Schockeffekten.

© Nintendo

Hannover. Das PlayStation-Spiel "Resident Evil" hat im Jahr 1996 das Genre des Survival Horror erfunden – doch das scheint mittlerweile vom Aussterben bedroht zu sein. Denn statt atmosphärischer Grusel-Action stehen heutzutage reine Baller-Spiele in der Gunst der Käufer besonders hoch. Dieser Entwicklung wollte auch die „Resident Evil“-Reihe Rechnung tragen, indem sie nach dem Höhepunkt der Serie, dem vierten Teil, das Spielprinzip entsprechend anpasste und aus dem Grusel- ein Actionspiel machte. Die Fans waren darüber nicht sehr erfreut.

Jetzt gibt es einen neuen Teil der Serie für den Nintendo 3DS: „Resident Evil: Revelations“. Nach dem durchwachsenen „Resident Evil: The Mercenaries 3D“ für Nintendos neuen Handheld soll „Revelations“ wieder zur alten Stärke der Serie zurückführen – und versucht dabei auch, den Spagat zwischen Survival Horror und Action zu meistern.

In „Resident Evil: Revelations“ wird  Jill Valentine mit ihrem Kollegen Parker Luciani beauftragt, auf einem Schiff nach zwei verschollenen Agenten zu suchen. Eine Terrororganisation hatte die Besatzung mit einem Virus infiziert und damit in zombieähnliche Mutanten verwandelt. Der Spieler schlüpft nun abwechselnd in die Rolle der Hauptfiguren, schleicht, schwimmt und schießt sich durch die Monsterhorden und löst dabei auch vereinzelte Rätsel.

Das Spielgefühl ändert sich dabei je nach dem Ort des Geschehens. Auf dem Geisterschiff dominiert der Survival Horror: Die Passagen sind oft erst gespenstisch ruhig, bevor gezielte Schockmomente eingesetzt werden. Das beklemmende Gefühl wird durch den knapp bemessenen Munitionsvorrat sowie die hervorragende Grafik und die unheimlichen Soundeffekte verstärkt. Wer das Spiel abends im Dunkeln mit Kopfhörern spielt, wird seine Finger vermutlich angespannt um den 3DS krallen.

Missionen, die außerhalb des Schiffs spielen, setzen dagegen auf brachiale Action. Die Steuerung wird dabei serientypisch manchmal etwas hektisch, da es recht umständlich ist, die Figur zu bewegen und gleichzeitig zu schießen. „Revelations“ ist daher auch das erste Spiel, das das "Circle Pad Pro" unterstützt – einen etwa 20 Euro teuren Aufsatz, der den 3DS um einen Analogstick erweitert. Damit lässt sich das Spiel spürbar besser steuern, wovon auch die Multiplayermodi profitieren.

Der Spagat zwischen Horror und Action ist in „Resident Evil: Revelations“ elegant gelöst worden. Besonders stark ist serientypisch die gruselige Atmosphäre gelungen. „Revelations“ könnte es daher schaffen, sowohl die Serien- als auch Actionfans zu begeistern.

„Resident Evil: Revelations“ gibt es für den Nintendo 3DS. Es ist ab 16 Jahren freigegeben und kostet etwa 45 Euro.

jhf


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

TV-Programm

Buntes Fernsehprogramm

Wer nicht zappen will

Filme, Serien, Sport - unser Fernsehprogramm bietet 40 Sender und viele praktische Suchfunktionen. mehr


 

Frage des Tages

Bürgerbefragung

Eine Bürgerbefragung soll bald über die neuen Stadtbahnwagen der Linie 10 entscheiden. Stimmen Sie ab:

Anzeige

Probeabo

Probeabo

Lernen Sie die Neue Presse kennen

Wir laden Sie ein, die NP kennen zu lernen – stellen Sie uns zwei Wochen auf die Probe! Sie erhalten täglich die Neuen Presse mit allen wichtigen Informationen aus Hannovers City, Deutschland und der Welt - kostenlos und unverbindlich. mehr


 

Anzeige