Navigation:
Die Liste der Google-Dienste wird von Jahr zu Jahr länger.

Die Liste der Google-Dienste wird von Jahr zu Jahr länger. © Daniel Reinhardt

Computer

"One-Trick Pony": Womit Google sein Geld verdient

Google Suche, G-Mail, Google Maps, der Online-Speicher Google Drive, das Smartphone-Betriebssystem Android mit dem App-Store Google Play und, und, und. Die Liste der Google-Dienste wird von Jahr zu Jahr länger.

Berlin. r. Und in seinen geheimen Labs arbeitet der Konzern an weiteren Produkten wie einem selbstfahrenden Auto oder Heißluft-Ballons, über die auch entlegene Gegenden mit Internet-Zugängen versorgt werden sollen.

Wenn es im Hightech-Zirkus aber um das Geldverdienen geht, ist Google quasi nur ein "One-Trick Pony", also ein Zirkuspferd, das nur einen einzigen Trick beherrscht, nämlich Werbung. Von den knapp 35 Milliarden Dollar Umsatz im ersten Halbjahr dieses Jahres entfielen 31,5 Milliarden auf Online-Werbung. Das ist ein Anteil von 90 Prozent. Den Großteil der Werbeumsätze (24,3 Milliarden Dollar) erzielte Google auf den eigenen Sites, den Rest (rund 7,2 Milliarden Dollar) auf Webseiten von Geschäftspartnern.

In der Google-Bilanz wird sonst nur noch ein Umsatz-Segment mit dem wenig aussagekräftigen Titel "Other" (Anderes) aufgelistet. Hinter diesen Umsätzen von rund 3,4 Milliarden Dollar im vergangenen Halbjahr, die Google nicht weiter aufschlüsselt, stehen nach Experten-Einschätzung vor allem die Gebühren aus dem Play Store, die Google von den Entwicklern von Android-Apps und Unterhaltungsanbietern verlangt.

Um sich aus der Abhängigkeit von den Werbeeinnahmen zu befreien, hat Google in den vergangenen Jahren immer wieder Initiativen gestartet, etwa die Bereitstellung kostenpflichtiger Cloud-Dienste.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie