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Erneut hatte Faceboook unter einem massiven Ausfall zu leiden.

Erneut hatte Faceboook unter einem massiven Ausfall zu leiden. © Friso Gentsch

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Massive Ausfälle bei Facebook häufen sich

Die gewaltige Rechen-Infrastruktur von Facebook ist getrimmt darauf, Milliarden von Einträgen, Fotos und Videos umzuschlagen. Doch in jüngster Zeit häufen sich Ausfälle. Wieso genau, bleibt unklar.

Menlo Park. Facebook hat seine Nutzer mit dem dritten massiven Ausfall in weniger als zwei Wochen verärgert.

Diesmal war das weltgrößte Online-Netzwerk am Montagabend europäischer Zeit rund eine Stunde offline, bis zunächst die Web-Version und dann auch die Apps wieder ansprangen. Facebook-Mitglieder machten sich in der Zeit beim Kurznachrichtendienst Twitter Luft.

Facebook erklärte ohne nähere Details, Konfigurations-Probleme seien die Ursache gewesen. Facebook wird seit einigen Wochen verstärkt von technischen Problemen geplagt. Schon am 17. und 24. September hatte es kurze flächendeckende Ausfälle gegeben. Zwischenzeitlich wurden Einträge verzögert angezeigt und auch die Bezahlfunktion stotterte.

Das Netzwerk mit rund 1,5 Milliarden Nutzern betreibt eine gewaltige Infrastruktur mit mehreren Rechenzentren. Und der Service lief zuletzt - besonders im Vergleich zu den wackeligen Anfangszeiten - bis zu den jüngsten Aussetzern eher stabil. So waren im Juli gar keine Probleme gemeldet worden. Zugleich sind flächendeckende Ausfälle angesichts der Verteilung des Betriebs auf verschiedene Standorte eher ungewöhnlich.

Für Facebook bedeutet die Funkstille neben verärgerten Nutzern auch entgangenes Geschäft. Der kalifornische Konzern finanziert sich vor allem durch Werbung, die im Nachrichtenstrom der Nutzer angezeigt wird. Also ist Zeit buchstäblich Geld: Im vergangenen Quartal machte Facebook binnen einer Stunde im Schnitt über 1,8 Millionen Dollar Umsatz und gut 327 000 Dollar Gewinn.

Zu Facebook gehört auch der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp mit 900 Millionen Nutzern. Die WhatsApp-Gründer nannten den Umstieg auf die stabilere Facebook-Infrastruktur als ein Argument für den mehr als 20 Milliarden Dollar schweren Deal.

dpa


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