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Die Leiterin des neuen RND-Hauptstadtbüros, Ulrike Demmer, die Verantwortliche für das Content Management, Stefanie Gollasch, RND-Medienjournalistin Ulrike Simon, RND-Chefredakteur Matthias Koch und Redakteurin Marina Kormbaki (v.l.).© Dröse

Medien

Madsacks RND - gut vernetzt in Berlin

Das RedaktionsNetzwerk Deutschland begrüßt viele Gäste aus Politik und Medien zu seinem ersten Flurfest im neuen Hauptstadtbüro.

Berlin. Es ist der Auftakt zu einer neuen Tradition: Die MADSACK Mediengruppe hat am Donnerstagabend ihr erstes Flurfest im neuen Hauptstadtbüro des RedaktionsNetzwerks Deutschland gefeiert. Mehr als 150 Gäste aus Politik, Medien und Wirtschaft kamen ganz oben im Haus der Bundespressekonferenz in den modernisierten Räumen zusammen, in denen die neue Hauptstadtredaktion des RND künftig für rund 30 Tageszeitungen in acht Bundesländern sowie für deren Netzportale exklusive Inhalte recherchieren wird. Es ist das erste Berliner Flurfest, zu dem das traditionsreiche Medienhaus zum guten Gespräch bei entspannter Atmosphäre eingeladen hat. Und es soll jährlich wiederkehren.

Die Gäste zeigten sich angetan vom neuen Weg, den das RND im Journalismus beschreitet: Die überregionale Berichterstattung der Regionalzeitungen wird gebündelt und professionalisiert – das steigert ihre Reichweite und Wirkung und entlastet die Lokalredaktionen. So können sich die Kollegen vor Ort auf ihren Kernbereich konzentrieren: das Regionale. „Einen Versuch ist es wert“, sagte Gregor Gysi, Fraktionschef der Linken im Bundestag. Und Grünen-Chef Cem Özdemir rechnete vor: „Wenn ich der FAZ oder der SZ ein Interview gebe, gibt es einen Zweispalter. Beim RND bin ich sicher, dass ich mehr bekomme – und mehr Leser erreiche.“

In seiner Eröffnungsrede hob Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) die wichtige Rolle von Medien hervor: „In einer so komplizierten Welt kommt den Medien wie der Politik eine besondere Verantwortung zu.“ Den versammelten Politikern und Medienvertretern riet Lammert, Aktuelles nicht stets auch für das Relevanteste zu halten.
Thomas Düffert, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der MADSACK Mediengruppe, ist Qualitätsjournalismus ein großes Anliegen – Print wie Online. „Die MADSACK Mediengruppe und das RND glauben fest an die Bedeutung und die Zukunft des professionellen Journalismus“, sagte Düffert beim Flurfest und führte zum Beleg dafür konkrete Beispiele aus der jüngsten Berichterstattung der MADSACK-Titel an: So stehe das Porträt des Berliner Chemikers Peter Mock, dessen Prüfverfahren die VW-Abgasaffäre ins Rollen brachte, exemplarisch für den unerwarteten, zugleich vertiefenden Blick auf tagesaktuelle Ereignisse.
Die Mediengruppe, so Düffert, wolle engagiert beweisen, dass journalistische Kompetenz einen Wert darstelle: „Einen Wert für Gemeinwohl – wie auch angesichts der Flüchtlingswelle deutlich wird.“ So seien es vielerorts Lokalzeitungen, die in Städten und Dörfern mit sachlicher und sachdienlicher Berichterstattung zu einer gelingenden Aufnahme und Integration von Flüchtlingen vor Ort beitrügen.
Die Flüchtlingskrise war häufiges Gesprächsthema an diesem Abend. Am Nachmittag waren die Spitzen von Bund und Ländern zum Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt zusammengekommen, in Sichtweite des neuen RND-Hauptstadtbüros. Und obwohl die Flüchtlingsfrage gestern das gesamte politische Berlin umtrieb, nahmen sich unter anderen SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) und Grünen-Politikerin Renate Künast die Zeit, um auf dem RND-Flurfest das Netzwerk und seine neue Hauptstadtredaktion kennenzulernen.
Deren Leitung wird Ulrike Demmer übernehmen, bisher stellvertretende Leiterin des „Focus“-Hauptstadtbüros. Zu ihrem Team zählen Dieter Wonka, Marina Kormbaki, Jörg Köpke, Reinhard Urschel, Maike Kramm sowie Ulrike Simon und Udo Röbel. Die Berliner Redakteure werden in engem Austausch mit dem Newsroom in Hannover stehen, wo die Fäden des RND zusammenlaufen.
„Inhaltsstarke Analysen, investigative Stories und exklusive Interviews gehören längst auch zum Redaktionsalltag einer regionalen Tageszeitung“, sagte RND-Geschäftsführer Uwe Dulias. „Das lässt sich nur mit einem starken RedaktionsNetzwerk und Topjournalisten realisieren – die MADSACK Mediengruppe hat beides.“ RND-Chefredakteur Matthias Koch ergänzte: „Berichte über das, was Allgemeingut ist, überlassen wir gern den Nachrichtenagenturen. Unser Hauptstadtbüro soll darüber schreiben, warum etwas passiert ist und was wohl als nächstes geschieht.“

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34 Tageszeitungen mit einer täglichen Gesamtauflage von mehr als 1,4 Mio. Exemplaren beziehen bereits überregionale Inhalte vom RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), darunter sowohl MADSACK-Titel und -Beteiligungen sowie externe Kunden.

Die Zentralredaktion der MADSACK Mediengruppe liefert vom Textmodul bis zur kompletten Seite individuell konfektionierte Pakete. Das 2013 gegründete RND erreicht damit schon jetzt täglich etwa vier Millionen Leser. Herzstück des Netzwerks ist der hochmoderne Newsroom in Hannover, die Redaktion verfügt zudem über ein eigenes Hauptstadtbüro im medialen Herzen Berlins und ein weltweites Korrespondentennetzwerk.


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