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VOR DER GROSSEN VIDEOWAND: Madsack-Chef Thomas Düffert bei der Eröffnung des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). Foto: Surrey

Hannover

Madsack Mediengruppe eröffnet neuen RND-Newsroom

Hier schlägt künftig das journalistische Herz der Madsack Mediengruppe: Mit einer großen Feier wurde am Dienstagabend der neue Newsroom des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) eröffnet. 

Hannover. „Hier können Sie sehen, dass wir es ernst meinen mit unserem Bekenntnis zu gutem Journalismus“, sagte Madsack-Geschäftsführer Thomas Düffert vor 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil würdigte das RND als „innovative Antwort auf die großen Herausforderungen, vor denen alle Zeitungsverlage derzeit stehen“.

In dem hochmodernen neuen Newsroom in der Konzernzentrale in Hannover erstellen die 45 Mitarbeiter des RND von jetzt an die überregionalen Inhalte für die Zeitungen der Madsack Gruppe, zu der auch die Neue Presse Hannover gehört.

Die Redakteure recherchieren hier Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur – und produzieren komplette Zeitungsseiten in verschiedenen Formaten für die einzelnen Titel. Insgesamt beliefert das RND 35 Tageszeitungen mit einer Auflage von 1,3 Millionen Exemplaren.

Zu den Gästen, die am Dienstagabend rund um die große neue Bildschirmwand feierten, gehörten der Unternehmer Dirk Roßmann, Scorpions-Sänger Klaus Meine, die frühere First Lady Bettina Wulff, der Präsident von Hannover 96, Martin Kind, sowie Landesbischof Ralf Meister und der hannoversche Oberbürgermeister Stefan Schostok. Außenminister Frank-Walter Steinmeier gratulierte per Videobotschaft. Dass das RND in der gesamten Medienbranche große Beachtung erfährt, zeigte die Präsenz zahlreicher Chefredakteure: Wolfgang Büchner vom Spiegel war ebenso gekommen wie Ulrich Reitz vom Focus, Lars Haider vom Hamburger Abendblatt und Carsten Erdmann von der Berliner Morgenpost.

„Die Madsack Mediengruppe lebt vom Qualitätsjournalismus“, betonte Madsack-Chef Düffert in seinem Grußwort. Das RND ist für ihn der Weg, zwei Dinge zu vereinen, die sonst oft als Gegensatz gelten: unternehmerisches Denken und ein hohes journalistisches Niveau. Es sollten sich nur die konzernweit jeweils kompetentesten Journalisten mit einem Thema befassen, sagte Düffert. „Das senkt nicht nur die Kosten, sondern noch viel wichtiger: Das steigert auch die Qualität.“ Die Zeitungsredaktionen könnten sich dann auf das konzentrieren, was vor Ort wichtig ist: „lokale und regionale Berichterstattung mit maximalem Qualitätsanspruch“. Eines freute Ministerpräsident Weil besonders: „Dass die niedersächsische Landeshauptstadt als Standort des Newsrooms damit eine medienpolitische Aufwertung erfährt, begrüße ich sehr.“ Er sei sicher, fügte Weil hinzu, dass die Arbeit des RND mit viel Interesse begleitet werde – von der Branche und den Lesern.


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