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Evernote-Mitgründer Phil Libin beibt als Vorsitzender im Verwaltungsrat des Startups.

Evernote-Mitgründer Phil Libin beibt als Vorsitzender im Verwaltungsrat des Startups. © Jeon Heon-Kyun/Archiv

Computer

Google-Manager wird Chef bei Notiz-App Evernote

Ein ehemaliger Google-Manager steht künftig an der Spitze der Notiz-App Evernote, die zu den Milliarden-Hoffnungsträgern im Silicon Valley gehört. Der neue Chef Chris O’Neill führte bisher die weltweiten Geschäfte beim Innovationslabor Google X.

San Francisco. X. Er ersetzt den Evernote-Mitgründer Phil Libin, der die Firmenführung 2007 kurz nach dem Start des Dienstes übernahm. Libin beibt als Vorsitzender im Verwaltungsrat des Startups. Er werde sich auf die Produktentwicklung konzentrieren, hieß es am Dienstag.

Über Evernote können Nutzer Notizen sowie Links oder interessante Fundsachen aus dem Internet online speichern. Inzwischen hat der Dienst aber auch größere Ambitionen: Evernote wolle für die Nutzer eine Art zusätzliches Gehirn sein, verkündete Libin mehrfach. Außerdem will Evernote mit seiner Plattform die interne Kommunikation zwischen Mitarbeitern von Unternehmen neu ordnen.

Der Service hat nach aktuellen Angaben rund 150 Millionen registrierte Nutzer. Mehr als 20 000 Firmen greifen auf das Unternehmensangebot zu. Als Einnahmequelle dient ein Premium-Service mit zusätzlichen Funktionen. Libin hatte stets betont, Evernote wolle grundsätzlich keine Nutzerdaten zum Geldverdienen auswerten, auch nicht anonym. Ein Börsengang sei noch Jahre entfernt, bekräftigte Libin zuletzt. Den anstehenden Chefwechsel hatte er bereits vor mehreren Wochen in einem Interview angekündigt.

dpa


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