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Anfang 2014 übernahm Google die Firma Nest des ehemaligen Apple-Managers Tony Facell für über drei Milliarden Dollar.

Anfang 2014 übernahm Google die Firma Nest des ehemaligen Apple-Managers Tony Facell für über drei Milliarden Dollar. © Britta Pedersen

Computer

Google-Firma Nest stellt Sicherheitskamera fürs Zuhause vor

Googles Spezialist für Heimvernetzung Nest hat seine Produktpalette um eine Sicherheitskamera erweitert. Die Nest Cam reagiert auf Bewegung und hat auch eine Nachtsicht-Funktion.

Palo Alto. n. Sie kann Bilder aus der Wohnung über das Netz auf ein Smartphone übertragen.

Außerdem stellte Nest am Mittwoch eine weiterentwickelte Version seines Rauchmelders Protect mit einem verbesserten Sensor-System vor. Er kann jetzt auch mit dem Nest-Thermostat kommunizieren und dadurch im Fall eines Feuers die Heizung ausschalten.

Einen falschen Alarm kann man per Smartphone-App abschalten. Bei der ersten Version reichte es dafür, vor dem Rauchmelder zu winken. Nest schaltete diese Funktion jedoch später ab, weil so auch ein begründeter Alarm deaktiviert werden könnte.

Besitzer eines Nest Protect in den USA können zudem künftig Geld bei der Versicherung sparen. Sie können einen Rabatt von bis zu fünf Prozent bekommen, wenn ihre Rauchmelder den Versicherern kontinuierlich melden, dass sie eingeschaltet sind und funktionieren.

Persönliche Informationen würden dabei nicht geteilt, betonte Nest. Ähnliche Modelle gibt es bereits in der Autoversicherung, wo die Tarife an die Fahrweise angepasst werden können.

Nest war mit seinem seit 2011 verkauften vernetzten Thermostat ein Vorreiter bei der Heimvernetzung. Anfang 2014 übernahm Google die Firma des ehemaligen Apple-Managers Tony Facell für über drei Milliarden Dollar. Nest kaufte seinerseits vor einem Jahr das Sicherheitskamera-Startup Dropcam, laut Medienberichten für gut 550 Millionen Dollar. Know-how von Dropcam floss jetzt in die neue Kamera ein.

Google will eine führende Rolle im Smarthome-Markt spielen und stellte vor kurzem eine Android-Version für vernetzte Geräte mit dem Namen "Brillo" vor sowie das Kommunikationsprotokoll "Weaver", das sie verbinden soll. Nest darf unter dem Google-Dach weitgehend eigenständig agieren, auch die Nutzerdaten sollen getrennt bleiben.

dpa


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