Navigation:
Auf seiner Facebook-Seite schrieb Facebook-Gründer Zuckerberg: «Das ist ein trauriger Tag für Brasilien».

Auf seiner Facebook-Seite schrieb Facebook-Gründer Zuckerberg: «Das ist ein trauriger Tag für Brasilien». © Peter Dasilva

Telekommunikation

Gericht stoppt WhatsApp-Blockade in Brasilien

Ob die Verabredung zum Strandbesuch oder zum Abendessen: Die Brasilianer lieben WhatsApp - doch nun gibt es eine Zwangs-Auszeit.

Rio de Janeiro. Die seit Donnerstagfrüh in ganz Brasilien geltende Blockade des Internetdienstes WhatsApp ist von einem Gericht aufgehoben worden.

Ein Richter des Gerichtshofs des Bundesstaates São Paulo bezeichnete die Maßnahme einer Richterin der Stadt São Bernardo do Campo als "unangemessen". Eine Geldstrafe sei angebrachter als Dutzende Millionen an Nutzern zu bestrafen, betonte Richter Xavier de Souz. Kurz nach der Entscheidung funktionierte der Dienst wieder, mit dem Nutzer über das Netz kostenlos Nachrichten verschicken können. Insgesamt dauerte die Blockade rund 14 Stunden an.

Hintergrund der ursprünglich auf 48 Stunden verfügten Blockade ist ein Strafverfahren, in dem der Anbieter nicht kooperiert haben soll. Dabei könnte es um über den Dienst ausgetauschte Hinweise auf ein Verbrechen gehen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte die Blockade des zu seinem Unternehmen gehörenden Dienstes WhatsApp scharf kritisiert. "Das ist ein trauriger Tag für Brasilien", meinte er.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie