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Zeitungskrise

Frankfurter Rundschau meldet Insolvenz an

Die traditionsreiche linksliberale Tageszeitung "Frankfurter Rundschau" steht vor dem Ende. Angesichts massiver Verluste sei "keine Perspektive der Fortführung des Unternehmens mehr erkennbar", teilten die Eigentümer, das Kölner Medienhaus M. DuMont Schauberg MDS und die SPD-Medienholding DDVG, am Dienstag mit.

Frankfurt/M.. Der Verlag der "Frankfurter Rundschau" hatte zuvor Insolvenzantrag gestellt. Ziel sei es aber, derzeit den Geschäftsbetrieb fortzuführen, hieß es in der MDS-Mitteilung. Die Gehälter der Mitarbeiter seien bis Ende Januar 2013 durch das Insolvenzgeld abgesichert.

Am Nachmittag wurde die Belegschaft informiert. MDS und DDVG dankten den Mitarbeitern für ihre Veränderungsbereitschaft in den vergangenen Jahren und auch dafür, dass sie mit Gehaltsverzicht zum Versuch beigetragen hatten, die Zeitung zu retten.

"Eine sich nunmehr abzeichnende dauerhafte Finanzierung hoher Verluste ist aber sowohl für MDS als auch die DDVG nicht länger darstellbar", hieß es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.


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