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«Ping-Anrufe» nehmen zu - dabei werden Telefonate nach dem ersten Klingeln unterbrochen, um den Angerufenen zu einem Rückruf über eine teure Serviceleitung zu bewegen.

«Ping-Anrufe» nehmen zu - dabei werden Telefonate nach dem ersten Klingeln unterbrochen, um den Angerufenen zu einem Rückruf über eine teure Serviceleitung zu bewegen. © Jan-Philipp Strobel/Symbolbild

Telekommunikation

Bundesnetzagentur: Rufnummern-Missbrauch steigt weiter an

Die missbräuchliche Nutzung von Rufnummern bleibt für viele Bundesbürger ein Ärgernis. Im vergangenen Jahr kletterte die Zahl der Fälle um fast 20 Prozent auf 77 770, sagte ein Sprecher der Bonner Behörde.

Bonn. Zuvor hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" darüber berichtet. Fast 4000 Rufnummern wurden nach Einleitung eines Verwaltungsverfahrens abgeschaltet.

Meist habe es sich um sogenannte Spam-Anrufe gehandelt. Dabei geht es etwa um Gewinnversprechen und "Ping-Anrufe": Telefonate werden nach dem ersten Klingeln unterbrochen, um den Angerufenen zu einem Rückruf über eine teure Serviceleitung zu bewegen.

Erstmals leicht rückläufig sei im vergangenen Jahr dagegen die Zahl unerlaubter Werbeanrufe gewesen. So registrierte die Aufsichtsbehörde gut 26 220 Beschwerden und verhängte Bußgelder von 467 000 Euro. Als unerlaubt gelten Anrufe, bei welchen die Zustimmung des Kunden vorher nicht eingeholt wurde. Hier waren im Telekommunikationsgesetz von 2012 die entsprechenden Geldbußen deutlich erhöht worden.

dpa


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