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Der heimliche Star

Apple stellt neue TV-Box und iTunes 10 vor

Der heimliche Star der IFA in Berlin war am Mittwoch Abend Apple: Das Unternehmen präsentierte in den USA neue Musikabspielgeräte und einen grundlegend überarbeiteten Fernsehdienst – eigentlich das Hauptthema der Messe in Berlin.
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Der neue „Apple TV“ ist eine gegenüber der vorherigen Version auf ein Viertel verkleinerte Abspielbox.

Der neue „Apple TV“ ist eine gegenüber der vorherigen Version auf ein Viertel verkleinerte Abspielbox.

© afp

Übers Internet wurde eine solche Apple-Präsentation erstmals seit 2004 wieder als Video übertragen.

Der in San Francisco vorgestellte neue „Apple TV“ ist eine gegenüber der vorherigen Version auf ein Viertel verkleinerte Abspielbox – kaum größer als ein Handteller. Der Preis: 99 US-Dollar (119 Euro). Die Box wird an den Fernseher angeschlossen und per Ethernet-Kabel oder WLAN-Funk mit dem Internet verknüpft. Per Software auf dem Fernseher lassen sich anschließend zunächst für Kunden in den USA Filme und Serien mieten. Einzelne Serien der Sender ABC und Fox kosten dort 99 US-Cent, Hollywoodfilme 5 US-Dollar. Außerdem biete die Box Zugänge zum US-Videodienst Netflix und zu Youtube. Und es lässt sich im heimischen Netz ein Rechner mit dem Fernseher verknüpfen, um selbst erstellte Fotos und Videos abzuspielen. Das Angebot ist in einer abgespeckten Version von Ende des Monats an auch in Deutschland erhältlich. Die US-Serien und -Shows laufen hier nicht.

Für Aufsehen sorgte Apple-Chef Steve Jobs auch mit einer neuen Version 10 des Muskkverwaltungsprogramms iTunes. Die Software enthält künftig ein soziales Netzwerk namens Ping. Damit können Musikliebhaber sich gegenseitig in die Sammlung schauen und mitverfolgen, welche Musik Prominente oder Freunde kaufen und hören.

Jobs hat außerdem die neue Version des Musikspielers iPod vorgestellt. Zu der Linie gehört ein iPod Touch, der mit Kameras auf der Vorder- und Rückseite ausgestattet ist. Die Kameras ermöglichten es dem Nutzer, via Drahtlos-Netzwerk Video-Gespräche mit anderen Nutzern eines iPod Touch oder des Apple-Telefons iPhone zu führen. Dabei kommt das Apple-Programm „Face Time“ zur Anwendung.

Der neue iPod Touch sei „die größte Veränderung überhaupt in der iPod-Serie“ und sei Teil der „stärksten neuen Palette von iPods, die wir je hatten“, sagte Jobs bei der Präsentation im Kunstzentrum Yerba Buena, zu der er wie gewohnt in schwarzem T-Shirt und Jeans erschien. Er stellte auch einen iPod ­Shuffle, einen auf Grundfunktionen reduzierten Musikspieler ohne Bildschirm, vor, der für 49 Dollar (38 Euro) in die Läden kommt. Die kleinere Variante des Apple-Musikspielers mit Display, der iPod Nano, soll ab 149 Dollar zu haben sein. Der neue iPod Touch, der größte und leistungsstärkste Musikspieler des Konzerns, soll in der Acht-Gigabyte-Variante 229 Dollar kosten. Die neuen Geräte sollen von kommender Woche an auf den Markt kommen.

msc


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