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Ein Polizist stützt eine Frau nach dem Anschlag in Manchester.

Ein Polizist stützt eine Frau nach dem Anschlag in Manchester.
 © dpa

#Manchestermissing

Anschlag in Manchester: Online-Suche nach Vermissten

Nach dem Anschlag in Manchester suchen Menschen über die sozialen Netzwerke nach vermissten Angehörigen und Freunden. Auf Twitter hat sich der Hashtag #Manchestermissing etabliert. Facebook hat seinen Safety-Check aktiviert.

Manchester.  Der Bombenanschlag auf Konzertbesucher in Manchester bewegt auch das Internet. Weltweit reagierten Menschen mit Betroffenheit – darunter auch viele Prominente.

Neben der Anteilnahme werden die sozialen Netzwerken auch genutzt, um Vermisste zu finden: Angehörige und Freunde suchen unter dem Hashtag #Manchestermissing nach Vermissten. Vor allem Fotos von Kindern und Jugendlichen wurden bis Dienstagmorgen bei Twitter gepostet.

Die Sängerin Ariana Grande (23), die am Montagabend in der Manchester Arena aufgetreten war, gilt als Teenie-Star und hat in dieser Altersgruppe besonders viele Fans. Auch einige Stars teilten Vermisstenanzeigen, darunter die US-Sängerin Pink (37).

Twitter-Nutzer bieten Platz in ihrer Wohnung

Darüber hinaus bieten Twitter-Nutzer unter dem Hashtag #RoomForManchester Angehörigen und Betroffenen einen Platz in ihren Wohnungen an. In ähnlicher Form hatten die Twitter-Nutzer bei früheren Anschlägen etwa in Paris oder auch in Dortmund gemacht.

Facebook aktivierte kurz nach dem Anschlag in Manchester die Funktion „Safety Check“. Darüber können Nutzer angeben, ob sie sich in Sicherheit befinden.

Die Funktion hatte das Unternehmen 2014 für Naturkatastrophen wie etwa starke Erdbeben entwickelt. In den vergangenen Monaten wurde sie aber immer öfter nach Terroranschlägen aktiviert.

Explosion in Manchester

Am Rande eines Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande ist es im britischen Manchester am Montagabend zu einer Explosion gekommen. Wir berichten:

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#Manchestermissing und #RoomForManchester: Online-Suche nach Vermissten

Von dpa/RND/zys

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