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Von den Cyber-Attacken mit „WannaCry“ waren nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen betroffen.

Von den Cyber-Attacken mit „WannaCry“ waren nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen betroffen.
© dpa

Erpressersoftware

USA geben Nordkorea Schuld an „WannaCry“-Angriff

Im Mai waren durch die Erpresser-Software „WannaCry“ Hunderttausende Computer in mehr als 150 Ländern infiziert worden. Die USA machen nun Nordkorea für den Hackerrangriff verantwortlich.

Washington. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Nordkorea beschuldigt, hinter dem massiven weltweiten Hackerangriff mit der Erpressersoftware „WannaCry“ zu stehen. Nordkorea sei direkt für die Attacke verantwortlich, schrieb Trumps Heimatschutzberater Tom Bossert in einem Beitrag für das „Wall Street Journal“, der in der Nacht zum Dienstag veröffentlicht wurde. „Wir erheben diesen Vorwurf nicht leichtfertig. Er basiert auf Beweisen. Wir sind auch nicht allein mit unseren Erkenntnissen“, erklärte Bossert.

Bei dem „WannaCry“-Angriff waren Mitte Mai über eine erpresserische Software hunderttausende Computer in mehr als 150 Ländern infiziert worden. Betroffen waren damals vor allem Privatpersonen - aber auch Unternehmen wie die Deutsche Bahn und Renault oder das britische Gesundheitssystem NHS. Schon nach dem Angriff vermuteten einige Experten, dass Nordkorea der Drahtzieher sein könnte.

Bossert erklärte, das „bösartige Verhalten“ des international isolierten Landes werde immer „ungeheuerlicher“. Der „WannaCry“-Angriff sei „willkürlich rücksichtslos“ gewesen. Er kündigte Konsequenzen an, ging aber nicht in Details. Wie aus dem Weißen Haus verlautete, wollte sich der Heimatschutzberater am Dienstag näher zu dem Thema äußern.

Von RND/dpa/sag


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