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Schweizer Staatsangestellte macht mit Twitter-Nacktfotos Furore

Eine Sekretärin am Sitz von Regierung und Parlament der Schweiz erfreut Tausende von Fans bei Twitter regelmäßig mit Nackfotos aus ihrem Büro. Das haben Recherchen der "Neuen Zürcher Zeitung" ergeben.

Bern. Auf den Fotos seien "ihre primären und sekundären Geschlechtsmerkmale zu sehen", berichtete die Zeitung - ohne den Namen oder den Link zum Twitter-Konto zu veröffentlichen.

Der freizügigen Sekretärin im Berner Bundeshaus sei durchaus bewusst, dass auch Vorgesetzte oder Mitarbeiter die Bilder irgendwann zu sehen bekommen könnten. "Das Thema beschäftigt mich ständig", habe die Frau, der auf Twitter über 11 000 Nutzer folgen würden, auf Anfrage gesagt. Sie betrachte die Aufnahmen jedoch als Teil ihres Privatlebens und sehe daher keinen Interessenkonflikt mit ihrer beruflichen Funktion.

Allerdings seien die Büroräumlichkeiten erkennbar, merkt die Zeitung an. Bei der Personalabteilung sei zunächst keine Stellungnahme dazu erhältlich gewesen. In einer offiziellen Empfehlung für Schweizer Staatsangestellte heiße es: "Veröffentlichen Sie im Internet nur Bilder und Texte, die Sie auch jederzeit Ihren Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitenden oder Vorgesetzten zeigen würden."

dpa


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