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Nach China erwägt nun auch Russland eine Sperrung des sozialen Netzwerks Facebook.

Nach China erwägt nun auch Russland eine Sperrung des sozialen Netzwerks Facebook.
© imago/photothek

Datensicherung

Russland will Facebook ab 2018 blockieren

Russland hat Facebook mit der Sperrung gedroht, falls das Unternehmen seine Daten nicht im Land selbst speichert. Persönliche Angaben müssten in Russland gespeichert werden. In China ist derweil nach Facebook und Twitter nun auch der Messengerdienst WhatsApp von der Zensur betroffen.

Moskau. Man werde dafür sorgen, dass sich Facebook an das Gesetz hält. Das Netzwerk sei ein „einzigartiger Dienstleister“, aber die Regierung werde keine Ausnahme zulassen. Falls Facebook sich weigere, müsse es kommendes Jahr gesperrt werden, sagte der Chef der Kommunikationsbehörde, Alexander Sharow, am Dienstag russischen Nachrichtenagenturen.

Ein 2015 in Kraft getretenes Gesetz verpflichtet ausländische Unternehmen, persönliche Nutzerdaten in Russland zu speichern. Kritiker monieren, dass sich russische Geheimdienste dann leichter Zugang zu den Daten verschaffen könnten.

Was in Russland bislang nur angedacht ist, ist in China bereits Realität: Mittels der „großen Firewall“ hat das Land die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter bereits vor Jahren gesperrt, seit etwa einer Woche soll laut „New York Times“ nun auch WhatsApp von der Zensur betroffen sein. Laut dem Bericht können User keine Nachrichten und Fotos mehr versenden. Nur wer zuvor bereits einen sogenannten VPN-Zugang auf seinem Smartphone aktiviert hatte, kann den Messengerdienst weiterhin uneingeschränkt nutzen.

Von dpa/RND/caro


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