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#Fötus im Weißen Haus.

#Fötus im Weißen Haus.
© AP

Verbotene Begriffe

Eine Reizwortgeschichte für Donald Trump

Twitter reagiert auf Trumps jüngste Tyrannei mit einer Gegenoffensive. Zur Erinnerung: Der Präsident ließ sieben Wörter von Fötus bis Diversität aus allen offiziellen Papieren verbannen, die von der US-Gesundheitsbehörde im Zusammenhang mit ihrem Budgetvorschlag für das nächste Haushaltsjahr erstellt werden. Kritiker fühlen sich an George Orwells Neusprech erinnert. Viele Nutzer vergnügen sich nun damit, jene sieben Wörter von der Roten Liste in ihre Tweets einzubauen. Und hier kommt eine kleine #Reizwortgeschichte für Donald Trump.

Washington. Es war einmal ein #Fötus, der in einem weißen Haus lebte. Jedes Mal, wenn etwas nicht in eine der kleinen Schubladen passte, aus denen sein Geist bestand, fühlte er sich sehr #verwundbar. So fürchtete er die Silbe trans: #Transgender, Transparenz, Transistorradio. Noch gruseliger waren einzig Annahmen #auf wissenschaftlicher Grundlage, denn sie gingen irgendwie nie zu seinen Gunsten aus. (Verfluchter Klimawandel!) Und das ist eine #evidenzbasierte Tatsache. So entschied der Fötus, dass die einzige Person mit einer #Anspruchsberechtigung auf irgendwas er selbst sein sollte, die Sprache eingeschlossen. Der Fötus wird nicht müde zu betonen, dass nach Barack Obama eine neue Ära in Washington fällig war. Zumindest in einer Sache hat er recht: #Diversität ist nicht immer die beste Wahl – zumindest nicht im Weißen Haus.

Von Nina May/RND


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