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Medien Kater Lisio stört TV-Interview mit Historiker
Nachrichten Medien Kater Lisio stört TV-Interview mit Historiker
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12:16 12.07.2018
Mit seinem Auftritt bei einem TV-Interview wird ein polnischer Kater derzeit zum Internetstar. Quelle: dpa/Twitter/Rudy Bouma/Screenshot
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Amsterdam

Lisio hat einen eigenartigen Lieblingsplatz – Der Kater springt oft auf die Schultern seines Herrchens Jerzy Targalski und macht es sich dort bequem. Dabei nimmt das Tier offenbar keine Rücksicht auf die Umstände – so wie bei einem TV-Interview des polnischen Professors.

Mit seiner Eigenart wird Lisio derzeit zum Klickhit im Netz. Der Kater war während der Aufzeichnungen des Gesprächs Targalski auf die Schultern gesprungen. Ein Video der Szene verbreitete sich rasend schnell im Internet.

Der niederländische TV-Journalist Rudy Bouma hatte den Warschauer Professor für das renommierte TV-Nachrichtenmagazin „Nieuwsuur“ als Anhänger der regierenden PiS-Partei im Zusammenhang mit der Justizreform in Polen interviewt. Plötzlich aber sprang der Kater auf die Schultern des Professors, blieb dort sitzen und leckte sogar am Ohr des Mannes. Targalski ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und sprach einfach weiter.

Die Aufzeichnung stellte Bouma bei Twitter online – und traf damit einen Nerv: Aus der ganzen Welt kämen Reaktionen dazu, sagte er.

BBC-Dad wurde zum Klickhit

„Der Kater sitzt am liebsten auf meinen Schultern“, erklärt Targalski den Auftritt seines Haustieres. „Er macht das immer – ob ich am Computer arbeite oder Gartenarbeit mache, ist egal.“ Nachts schlafe das Tier am liebsten auf seinem Kopf. Targalski, der noch vier weitere Katzen hat, dachte nicht daran, Lisio von seinen Schultern zu verscheuchen. „Er war doch bei sich zu Hause, da werde ich ihn nicht vertreiben“, sagte er und fügte hinzu: „Wer mit Tieren aufgewachsen ist und sie liebt, für den ist so etwas angenehm und nicht irritierend.“

Das Katzen-Intermezzo wurde nicht im TV ausgestrahlt. Es erinnert an einen anderen Experten, der unfreiwillig berühmt geworden war, weil seine zwei kleinen Kinder plötzlich während eines Live-Gesprächs mit der BBC aufgetaucht waren.

Von RND/iro/dpa

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