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Mozilla will mit Firefox-Handys vor allem Nutzer in Schwellenländern erreichen.

Mozilla will mit Firefox-Handys vor allem Nutzer in Schwellenländern erreichen. © Andreas Gebert/Archiv

Telekommunikation

Mozilla kämpft mit Firefox OS weiter um Mobilfunkmarkt

Mozilla will mit aller Kraft den Mobilfunk-Markt erobern. "Wir müssen den mobilen Markt knacken", sagte Technologie-Chef Andreas Gal der dpa am Vorabend der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona.

Barcelona. "Das ist eine existenzielle Aufgabe."

Mozilla ist für seinen Internetbrowser Firefox bekannt. Das Unternehmen konnte aber im Smartphone-Markt bisher nicht Fuß fassen. Ein eigenes Betriebssystem, Firefox OS, hat weltweit so wenig Marktanteile, dass es in Berechnungen von Marktforschern nicht einmal einzeln aufgeführt wird. In Westeuropa lag der Anteil zuletzt bei 0,07 Prozent. Gal betonte dennoch im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, wie wichtig Firefox OS für Mozilla sei. "Wir machen uns keine Sorgen um unseren Marktanteil", sagte er. "Für uns ist es ein langfristiges Projekt."

Mozilla will mit Firefox-Handys vor allem Nutzer in Schwellenländern erreichen. Auf dem Mobile World Congress verkündete Mozilla am Sonntag eine Zusammenarbeit mit dem Telefonanbieter Orange. Damit sollen Handys mit dem Firefox-System in 13 Ländern in Afrika und dem Nahen Osten verkauft werden.

Es wird erwartet, dass in den kommenden Jahren Millionen Menschen vor allem in Schwellenländern zum ersten Mal das Internet benutzen. Viele von ihnen werden über Handys ins Netz gehen. Diesen Markt wollen neben Mozilla auch andere Hersteller erobern. Gal sagte, Geräte mit dem Betriebssystem Android seien für Kunden in Indien oder Bangladesh zu teuer. Eines der neuen Firefox-Geräte soll nur 35 Euro kosten.

dpa


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