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Iran hat den Zugriff auf Messenger-Dienst Telegram blockiert.

Iran hat den Zugriff auf Messenger-Dienst Telegram blockiert.
© AP

Proteste

Irans Regime blockiert Messenger-Dienste

Die iranische Regierung hat für die meisten Bürger des Landes den Zugriff auf den Messenger-Dienst Telegram gesperrt. Die Handy-App ist für viele Iraner das Mittel der Wahl, um Videos und Nachrichten zu den anhaltenden Protesten gegen die Regierung auszutauschen.

Teheran. Angesichts von Protesten im Land haben die iranischen Behörden den Zugang zu den Apps Instagram und Telegram erschwert. Soziale Medien im Iran würden als Sicherheitsmaßnahme vorübergehend beschränkt, berichtete die Webseite iribnews.ir des iranischen Staatsfernsehens am Sonntag unter Berufung auf eine anonyme Quelle.

In der Nacht zu Sonntag hatte es bei Protesten in Dorud, 325 Kilometer südwestlich von Teheran zwei Tote gegeben, wie die Behörden mitteilten. Demonstranten hätten sich zu einer nicht genehmigten Kundgebung versammelt, sagte Habibollah Chodschastepur, der Stellvertreter des Gouverneurs der Provinz Lorestan. Zwei Demonstranten seien bei Zusammenstößen dort getötet worden. Die Zeitung „Etemad“ zitierte den Abgeordneten Hamis Resa Kasemi von Lorestan, demzufolge die Polizei Schüsse abgegeben hatte.

Die Demonstrationen wurden zum Teil durch Nachrichten geschürt, die über die Messaging-App Telegram verschickt wurden. Die ebenfalls blockierte App Instagram zum Teilen von Fotos gehört dem Unternehmen Facebook. Am Samstag hatte Telegram einen Kanal des Diensts geschlossen, weil es Vorwürfe gab, er habe zu Gewalt ermutigt. Am Sonntag schrieb der Geschäftsführer von Telegram, Pavel Durov, auf Twitter, dass die Behörden den Zugang zur App blockiert hätten.

Von dpa/AP/RND


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