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Nachrichten Medien Grammys 2019 im TV sehen – Die ganze Show auf One und in der Mediathek
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11:00 11.02.2019
Wer räumt in diesem Jahr bei den Grammy Awards ab? Quelle: Michael Nelson/epa/dpa
Los Angeles

Die Grammy Awards, kurz Grammys, gehören zu den wichtigsten Musikpreisen der Welt. Am Sonntag, 10. Februar 2019, wurden sie zum 61. Mal im Staples Center in Los Angeles verliehen. Bei den Grammys werden herausragende Musiker von der „National Academy of Recording Arts and Sciences” in geehrt. Als Preis erhalten die Gewinner eine goldene Grammophonskulptur.

Glanz und Glamour sind bei den Grammys vorprogrammiert. Doch mindestens eine große Überraschung scheint aus den diesjährigen Grammy Awards besonders hervorzustechen.

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Neuheiten bei den Nominierungen der Grammy Awards 2019

Die Nominierungen in den insgesamt 84 Kategorien wurden am 7. Dezember 2018 bekannt gegeben. Nachdem die Auswahl im vergangenen Jahr viel Kritik erhalten hatte, wurden für 2019 einige Änderungen vorgenommen.

Erstmals wurden bei den Grammys acht Künstler, statt wie bisher nur fünf in den wichtigsten Kategorien nominiert. Außerdem sollen weiblichen Künstlern und Rappern zukünftig mehr Chancen eingeräumt werden.

BTS bei den Grammys 2019

BTS (Bangtan Sonyeondan, oft auch Bangtan Boys genannt) sind die erste K-Pop-Band, die für die Grammy Awards nominiert wurden. Nominiert wurden sie für ihr Album „Love Yourself: Tear“ in der Kategorie „Bestes Aufnahme-Paket“ (Best Recording Package). Allerdings wird die Boygroup ohne goldenes Grammophon nach Hause fliegen – den Sieg in der Kategorie sicherte sich das Album „Masseduction“ von St. Vincent.

Lesen Sie auch: Die schrägsten Outfits bei den Grammys 2019

Grammys 2019: gute Chancen für Kendrick Lamar und Lady Gaga

Die Musiker Cardi B, Drake und Lady Gaga gehörten im Vorfeld zu den Stars mit den besten Gewinnchancen. An der Spitze steht jedoch Kendrick Lamar: Der US-amerikanische Rapper wurde in acht Kategorien nominiert.

Dahinter folgt der kanadische Rapper Drake mit sieben Nominierungen auf Platz zwei. Auch außerhalb der Grammys bricht Drake sämtliche Rekorde und schafft es mit seinen Songs immer wieder in die Charts. Lady Gaga und Cardi B. teilen sich Platz drei mit je fünf Nominierungen.

Beyoncé und Taylor Swift gehen bei den Grammys 2019 leer aus

Beyoncé, Ariana Grande und Taylor Swift finden in diesem Jahr hingegen kaum Beachtung. So wurden Beyoncé und ihr Ehemann Jay-Z mit dem Album „Everything Is Love“ bei der Nominierung noch nicht einmal berücksichtigt. Ariana Grande wurde nur in zwei Kategorien nominiert.

Auch Taylor Swift, die bei den „American Music Awards“ 2018 noch die meisten Preise abgeräumt hatte, ist mit ihrem Album „Reputation” bei den diesjährigen Grammys in nur einer einzigen Kategorie vertreten.

Gewonnen hat die meisten Grammys der 1997 gestorbene ungarisch-britische Dirigent Georg Solti. Mit stolzen 31 goldenen Grammophonen steht Solti auf Platz eins der erfolgreichsten Grammy-Gewinner aller Zeiten. Beyoncé, U2, Kanye West und der Jazz-Pianist Chick Corea teilen sich Platz sechs mit jeweils 22 gewonnen Grammys.

Grammys 2019: Die Kategorien

Zu den Hauptkategorien zählen Single des Jahres (Record of the Year), Album des Jahres (Album of the Year), Song des Jahres (Song of the Year) und Bester neuer Künstler (Best New Artist).

Daneben gibt es noch eine lange Liste an Kategorien, die verschiedene Musikgenres und Produktionsbereiche abdeckt. Grammys werden auch für die beste Pop-Solodarbietung (Best Pop Solo Performance), das beste Musikvideo (Best Music Video) oder die beste Abmischung eines Albums (Best Engineered Album) vergeben.

Die Nominierten in den wichtigsten Kategorien

Moderiert wurde die 61. Grammy-Verleihung in diesem Jahr von Alicia Keys. Die US-amerikanische Soul- und R&B-Sängerin hat den begehrten Musikpreis bereits 15 Mal gewonnen.

Das sind die nominierten Musikerinnen und Musiker in den wichtigsten Kategorien der Grammys 2019. Die Gewinner sind fett markiert.

Song des Jahres

• „All the Stars“ von Kendrick Lamar & SZA

• „Boo’d Up“ von Ella Mai

• „God’s Plan“ von Drake

• „In My Blood“ von Shawn Mendes

• „The Joke“ von Brandi Carlile

• „The Middle“ von Zedd, Maren Morris & Grey

• „Shallow“ von Lady Gaga & Bradley Cooper

„This Is America“ von Childish Gambino

Single des Jahres

• „I Like It“ von Cardi B, Bad Bunny & J. Balvin

• „The Joke“ von Brandi Carlile

„This Is America“ von Childish Gambino

• „God’s Plan“ von Drake

• „Shallow“ von Lady Gaga & Bradley Cooper

• „All the Stars“ von Kendrick Lamar & SZA

• „Rockstar“ von Post Malone featuring 21 Savage

• „The Middle“ von Zedd, Maren Morris & Grey

Album des Jahres

• „Invasion of Privacy“ von Cardi B

• „By the Way, I Forgive You“ von Brandi Carlile

• „Scorpion“ von Drake

• „H.E.R.“ von H.E.R.

• „Beerbongs & Bentleys“ von Post Malone

• „Dirty Computer“ von Janelle Monáe

„Golden Hour“ von Kacey Musgraves

• „Black Panther: The Album“ von verschiedenen Interpreten

Bester neuer Künstler

• Chloe x Halle

Luke Combs

• Greta Van Fleet

• H.E.R.

Dua Lipa

Margo Price

Bebe Rexha

Jorja Smith

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Grammy Awards 2019 im Livestream

Die 61. Grammy Awards wurden in Los Angeles live um 20 Uhr (Eastern Time) beziehungsweise 17 Uhr (Pacific Time) auf dem US-amerikanischen Fernsehsender CBS übertragen. Per Livestream war die Verleihung auf CBS All Access zu sehen, allerdings nur für Abonnenten in den USA. Nach deutscher Zeit wurden die Grammys in der Nacht zu Montag um zwei Uhr morgens vergeben.

Grammys 2019: Nicht live im TV zu sehen

Die Grammy-Preisverleihung wird hierzulande, wie zuletzt, nicht live im TV zu sehen sein. In Deutschland werden die Awards stattdessen am 11. Februar 2019 um 21.50 Uhr deutscher Zeit im öffentlich-rechtlichen TV-Sender One ausgestrahlt.

Auch in der ARD-Mediathek kann man die Aufzeichnung der Verleihung (auf Englisch mit deutschen Untertiteln) im Livestream sehen. Zusätzlich zeigt One im Nachgang Wiederholungen der rund dreistündigen Aufzeichnung am Freitag, 15. Februar 2019 um 1.25 Uhr, sowie am Sonntag, 17. Februar 2019 um 9.40 Uhr.

#MeToo und Hillary Clinton: Das waren die Grammys 2018

Wie andere Preisverleihungen auch, waren die Grammys 2018 von „#MeToo“ und der Missbrauchsdebatte über Gewalt und Belästigung gegen Frauen bestimmt. Mit insgesamt sechs Grammys war der US-amerikanische Sänger und Musikproduzent Bruno Mars der Gewinner des Abends. Die deutschen Elektro-Pioniere von „Kraftwerk“ erhielten einen Grammy in der Kategorie „Bestes Dance-/Electronic-Album“.

Für Aufsehen sorgte auch Hillary Clinton, die zusammen mit anderen Prominenten aus dem Enthüllungsbuch „Fire and Fury“ über Donald Trumps erstem Jahr im Amt zitierte.

Von RND/tr/pf

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