Navigation:
Das Soziale Netzwerk Facebook

Das Soziale Netzwerk Facebook
© dpa

Soziale Netzwerke

Facebook-Tool legt Russland-Propaganda offen

Nutzer sollen noch in diesem Jahr überprüfen können, ob ihr Account mit den mehr als tausend Posts von Fake-Accounts einer russischen Firma rund um die US-Wahl in Berührung gekommen ist. Es geht um Werbe-Anzeigen und Postings, die rund 470 Profile vor und nach der Wahl zum US-Präsidenten veröffentlicht hatten.

San Francisco. Die Affäre rund um den Einfluss Russlands auf die US-Wahl reißt nicht ab. Neben den Ermittlungen um Trump Jr. steht unter anderem auch Facebook in der Kritik. Hier waren 3000 Anzeigen von einer russischen Firma namens „Internet Research Agency“ unter verschiedenen Accounts veröffentlicht worden, die wohl von rund zehn Millionen Menschen gesehen wurden. Inhaltlich beschränkten sich diese zum Großteil auf die Konflikte zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen.

Die Kritik im Zuge der russischstämmigen, politischen Werbung wächst

Facebook will noch in diesem Jahr ein Tool veröffentlichen, mit dem Nutzer erkennen können, ob sie einen dieser Posts geteilt oder verfolgt haben. „Es ist wichtig, dass die Menschen verstehen, dass ausländische Akteure versucht haben, Spaltung und Missvertrauen mit Facebook zu verbreiten – vor und nach der Wahl“, schrieb das Unternehmen in seinem Blog. Als Reaktion auf die Kritik hatte der Facebook-Chef Marc Zuckerberg bereits angekündigt politische Werbung in dem Netzwerk schärfer kontrollieren zu lassen.

Von Jan Heemann / RND


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Kümmern Sie sich schon um Ihre Weihnachtseinkäufe?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie