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Nachrichten Medien Das Phänomen Daniela Katzenberger
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18:00 16.08.2010
Ist sie wirklich "kult"? Daniela Katzenberger Quelle: dpa

Für Daniela Katzenberger (23) findet man kaum einen Begriff. Doch die Frau findet selbst eine Menge Worte. Zurzeit verbucht das Model viele Erfolge. Bekannt ist das Reality-TV- Sternchen unter anderem für seine Augenbrauen, die zu hoch auf die Stirn tätowiert sind. An diesem Dienstag sendet Vox eine zweistündige Reportage: „Daniela Katzenberger - plötzlich Popstar!?“ (20.15 Uhr).

Die gebürtige Ludwigshafenerin ist zu einem Liebling bestimmter TV-Sendungen und Klatschspalten geworden. Die sogenannte Selfmade- Blondine wurde vor allem durch die Vox-Auswanderer-Dokusoap „Goodbye Deutschland“ bekannt. Auch bei der Eröffnung eines Cafés auf Mallorca begleitete sie der Kölner Privatsender kürzlich.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Bunte“ sagt sie Dinge wie „Ich bin die natürlichste unnatürliche Blondine der Welt“ oder „Viele denken ja: große Möpse, wenig Hirn. Was natürlich völliger Quatsch ist.“ Katzenbergers Vorbild ist „Baywatch“-Busenwunder Pamela Anderson (43).

Befragt nach einer Lieblingsfigur aus der Geschichte, sagt Katzenberger: „Gargamel von den Schlümpfen. Den fand ich immer toll, weil der so viel Macht hat. Und Arielle die Meerjungfrau. Oder Alice im Wunderland. Da wollte ich nämlich immer hin, weil ich aus Ludwigshafen wegwollte. Und Pippi Langstrumpf ist klasse, weil die rotzfrech ist und trotzdem alles kriegt.“

Politik ist nicht so ihr Ding. „Der aus der „Bunten“ bekannte Karl-Theodor zu Guttenberg sagt ihr wenig“, kommentierte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ und bezog sich auf die folgende Interview-Passage aus der „Bunten“ über den Verteidigungsminister: „Nee, der ist zu alt. Der könnte ja mein Papa sein.“ - „Na ja, der ist 38.“ - „Ach so, vielleicht verwechsle ich den auch.“ „Interessant“ findet sie dagegen Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit - wegen seines offenen Schwulseins.

Katzenbergers neueste Aktion ist eine Werbekampagne für eine Telefonzentrale. Das erinnert verdächtig an eine Werbe-Ikone und Ex- Frau von Casting-König Dieter Bohlen, die inzwischen beim Textildiscounter „Kik“ gelandet ist: Verona Pooth (42). Doch Katzenberger orientiert sich auch am üppig ausgestatten 80er-Popstar Samantha Fox (44). In dieser Woche erscheint zumindest ihre Coverversion des Fox-Hits „Nothing’s Gonna Stop Me Now“ (Nichts kann mich jetzt noch aufhalten). Und da könnte was dran sein.

(Gregor Tholl, dpa)

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