Es ist Teil einer Serie von sieben Bildern des Nürnberger Künstler Béla Faragó, in der er die sieben Todsünden dargestellt. Das Bild der „Wollust“ zeigt eine üppige nackte Frau mit gespreizten Schenkeln, neben der zwei kleine Männer mit erigierten Penissen stehen.
Nach massiven Protesten soll das Bild während der Sonntagsgottesdienste verhüllt werden, kündigte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Klaus Koschinsky, am Donnerstagabend bei einer Diskussionsveranstaltung an. Pfarrer Wolfgang Döll, der deshalb angefeindet wurde, sagte: „Ich stehe dazu, dass diese Ausstellung während der Fastenzeit in unserer Kirche stattfindet.“ Die Bilder sollten die Gläubigen zum Nachdenken über sich selbst anregen. dpa
Kommentare
Wollust in der Kirche Susi – 12.03.10
Ja ja, so sind sie, die Gläubigen.Das Bild geht eben am Thema vorbei. Anstatt der nackten Frau hätte da vielleicht ein nackter Knabe mit gespreitzten A...backen hängen sollen.
Soll man lachen oder weinen über solch eine Menge an Heuchelei?