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Ölkatastrophe

Fast 250 Klagen gegen Eigentümer von "Deepwater Horizon"

Seit der Explosion der von BP  gemieteten Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko sind  bei deren Eigentümer fast 250 Klagen eingegangen.
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Ölkatastrophe: Der Golf von Mexiko.

© dpa

Zürich. Bis zum Montag seien 249 Klagen oder Schadenersatzforderungen bei verschiedenen  Gerichten eingegangen, teilte das in Zürich ansässige Unternehmen Transocean am Donnerstag in einem Quartalsbericht an die US-Börsenaufsicht SEC mit. Der Konzern hob in dem Bericht hervor, er sei für den Ölaustritt nach dem Unglück am 20. April nicht verantwortlich.

Seit der Explosion der „Deepwater Horizon“ im April liefen aus  dem lecken Bohrloch nach US-Behördenangaben rund 780 Millionen  Liter (4,9 Millionen Barrel) Rohöl aus – damit ist das Unglück der größte Ölunfall der Geschichte. BP versuchte am Donnerstag, das  lecke Bohrloch mit Zement zu verschließen. Transocean ist  weltweiter Marktführer für Hochsee-Bohrplattformen. Bereits kurz nach dem Unglück hatte der Konzern einen Antrag vor einem  US-Gericht eingereicht, um seine Haftung für die Ölpest auf 27 Millionen Dollar (rund 21 Millionen Euro) zu beschränken. Den  BP-Konzern hat die Katastrophe bereits mehrere Milliarden Dollar  gekostet. afp


US-Ölpest ist die schlimmste der Geschichte Neueste Zahlen von US-Wissenschaftlern bestätigen: Die Ölpest im Golf von Mexiko ist die schlimmste der Geschichte. Bis zur provisorischen Abdichtung des Lecks Mitte Juli strömten innerhalb von drei Monaten rund 4,9 Millionen Barrel ins Meer, das sind 66.400 Tonnen, teilte die Einsatzzentrale der US- Regierung mit. mehr
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