"Mister Shuffles" beim sonnigen Spaziergang
Das Junge wackelte am Sonntag gemeinsam mit seiner Mutter Porntip aus dem Stall im Taronga-Zoo von Sydney und inspizierte das Elefantengehege. „Er schaut sich um und sieht die Welt“, kommentierte Elefantenmanager Gary Miller den kurzen Spaziergang des 116 Kilogramm schweren Babys mit dem Spitznamen „Mister Shuffles“ (etwa „Herr Schlurf“). „Er ist einfach aufgeregt, am Leben zu sein.“
Der kleine Elefant war am Mittwoch nach einem neuntägigen Geburtsprozess zur Welt gekommen. Die Tierärzte hatten zwei Tage zuvor verkündet, das falsch herum im Geburtskanal liegende Kalb sei wahrscheinlich tot, nachdem sie bei wiederholten Untersuchungen kein Lebenszeichen hatten feststellen können. Miller sagte, die gefährliche Lage des Elefantenbabys im Mutterleib werde vermutlich keine dauerhaften Gesundheitsprobleme zur Folge haben. Experten seien sich nicht sicher gewesen, ob es wegen der langen Geburt und Sauerstoffmangels vielleicht Gehirnschäden davon getragen habe. „Ich würde sagen, er wird hundertprozentig fit sein“, prognostizierte Miller.
Inzwischen hat der Zoo einen Wettbewerb zur Namensgebung für den kleinen Elefanten ausgerufen. Da seine Herde ursprünglich aus Thailand nach Australien gebracht wurde, hat der Tierpark sieben thailändische Vorschläge gemacht, darunter Pathi Harn („Wunder“), Tay Wan („Junge im Himmel“) und Chok Dee („Sehr großes Glück“). afp