Der Tropensturm "Earl" sorgte für Straßensperrungen
„Earl“ brachte den Staaten im Nordwesten der USA heftigen Wind und Regen. In Massachusetts kam es zu Stromausfällen und vereinzelten Überschwemmungen. In Maine blieben größere Schäden aus.
„Traditionell ist das für uns ein ausgebuchtes Wochenende“, sagte Voula Nikolakopoulos vom Hotel Tidewater Inn in West Yarmouth in Massachusetts. Wegen des heranziehenden Sturms sei das Geschäft in diesem Jahr um 80 Prozent zurückgegangen. „Ich verstehe, dass wir vorsichtig sein müssen, aber ich glaube, diese Aufregung war nicht angemessen.“ Angesichts des Wetters hatten viele Urlauber ihre Reservierungen für das verlängerte Wochenende mit dem Tag der Arbeit am Montag abgesagt.
„Earl“ erreichte am Samstag die kanadische Provinz Nova Scotia. Dort ertrank ein Mann in der Nähe von Halifax, als er versuchte, sein Boot zu sichern. Der Sturm brachte auch hier starken Regen und Böen mit sich, riss Bäume um und ließ in mehr als 200.000 Haushalten den Strom ausfallen. Zahlreiche Flüge und Fährverbindungen wurden abgesagt.
„Earl“ hatte zuvor noch als Hurrikan North Carolina heimgesucht. Auf einer vorgelagerten Inselkette kam es zwar zu Überflutungen und Stromausfällen, das Zentrum des Sturms blieb aber über dem offenen Meer. apn