Unter realistischen Einsatzbedingungen seien die Lehrgangsteilnehmer der Polizeiakademie am Freitag mit hohem Tempo und Blaulicht über eine Landstraße bei Auetal gebraust, teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit und bestätigte einen Bericht der „Neuen Presse“. Eine unbeteiligte Autofahrerin stoppte ihren Wagen am rechten Straßenrand, als sie die sechs Zivilwagen herannahen sah. Dies aber übersah einer der Beamten.
Während die ersten drei Einsatzfahrzeuge an der Frau vorbeifuhren, trat der vierte abrupt auf die Bremse. Der Wagen hinter ihm fuhr auf und schob den Vordermann auf den Wagen der 38-Jährigen. Der letzte Polizeiwagen in der Kolone wich in den Graben aus. Während die Beamten den Unfall unbeschadet überstanden, kam die Frau mit einem Schock und leichten Verletzungen in eine Klinik. Normalerweise werde das Fahrtraining auf Polizeigelände organisiert, allerdings müsse es auch Einsatzübungen unter realistischen Bedingungen geben, erklärte die Polizei. lni