Über Amy Winehouse's Tod sprach die deutsche Facebook-Gemeinschaft 2011 am meisten.
Berlin. Auf Platz drei kam der Tod von Osama bin Laden, gefolgt von dem über Plagiats-Vorwürfe gestolperten Minister Karl-Theodor zu Guttenberg.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schaffte es gerade noch in die Top-Ten, gleich hinter dem deutschen Meister Borussia Dortmund. Überholt wurden sie vom Tod des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi und der Erdbeben- und Atom-Katastrophe im japanischen Fukushima. Auf Platz sechs kam das Dschungelcamp von RTL und auf den fünften Rang das Kampfspiel "Call of Duty: Modern Warfare 3".
Facebook berücksichtigt für seine jährliche "Memology"-Rangliste, welche Begriffe und Themen am häufigsten in den Statusmeldungen auftauchten. Die weltweiten Top-Themen wurden stark durch die vielen US-Nutzer unter den mehr als 800 Millionen Mitgliedern geprägt. Bin Ladens Tod wurde laut Facebook global am spannendsten gefunden. Es folgten der Gewinn des American-Football-Superbowls durch die Green Bay Packers und der Freispruch für die Amerikanerin Casey Anthony, der vorgeworfen wurde, ihre kleine Tochter ermordet zu haben.
Der Skandalumwitterte Komödiant Charlie Sheen schaffte es auf Platz vier im internationalen Trend-Barometer vor dem Tod von Apple-Gründer Steve Jobs und der königlichen Hochzeit in Großbritannien. Der Tod von Winehouse kam weltweit auf Platz sieben. (dpa)