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Nach Skiunfall

Althaus soll „neue Kräfte sammeln“

Ruhe finden und Kräfte sammeln soll Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) nach dem Willen seiner Ärzte am Bodensee.

Einsam: Klinik am Bodensee

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Der ärztliche Leiter Neurorehabilitation der Kliniken Schmieder, Joachim Liepert, in Allensbach

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Einen ruhigeren Ort als das kleine, verschlafene Allensbach zwischen Radolfzell und Konstanz hätten die Mediziner denn auch nicht für den bei einem Skiunfall schwer verletzten Politiker aussuchen können. Die Klinik Schmieder, in die er am Freitag vorzeitig zur Rehabilitation verlegt wurde, liegt inmitten von Hügeln. Auf der einen Seite der Klinik schließt sich ein kleiner Wald an. Vor den Häusern ist der Bodensee mit der Insel Reichenau zu sehen.

Von dieser Idylle wird Althaus aber wohl vorerst wenig mitbekommen. Bisher habe er sich erstmal in die neue Umgebung in der auf Schädel-Hirn-Traumata spezialisierten Klinik eingewöhnt, sagen seine Ärzte. Nach deren Angaben ist der 50-Jährige zusammen mit seiner Frau in einem Zimmer der Klinik untergebracht. Fernsehen dürfe er dort aber weiterhin nicht, sagen sie auf Nachfrage. „Wir denken aber über eine Lockerung des Verbots nach“, erklärt sein behandelnder Arzt in Allensbach, Joachim Liepert, am Montag. Althaus habe aber etwa nicht die Hessen-Wahl am Sonntag verfolgen können. „Er hat das Ergebnis aber mitgeteilt bekommen. Sein Gesundheitszustand lässt es aber noch nicht zu, dieses weiter zu analysieren“, sagt Liepert.

Fast drei Wochen ist es nun her, dass Althaus auf einer Abfahrtpiste in Österreich mit einer 41-jährigen Frau frontal zusammenstieß. Die Frau starb an ihren Verletzungen. Althaus erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit einer Hirnblutung. Inzwischen macht der Ministerpräsident nach Angaben Lieperts „weiter Fortschritte“. So habe er etwa einen Ergometer bekommen, auf dem er bereits trainiert habe. Auch einen Teil der Medikamente, die er noch in Jena bekommen habe, seien nun abgesetzt worden. ddp


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