Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus wurde am vergangenen Freitag in das Universitätsklinikum Jena verlegt.
Eine Weiterbehandlung in einer Thüringer Einrichtung sei für den Genesungsprozess nicht förderlich, sagte der medizinische Vorstand der Uni-Klinik Jena, Klaus Höffken, heute in Jena. Althaus solle für mindestens vier Wochen in den Schmieder-Kliniken Allensbach untergebracht werden, um Stress und einen Besuchertourismus zu vermeiden, hieß es. Der Ministerpräsident sei weiterhin nicht vernehmungsfähig. Das Unfallgeschehen habe er noch nicht vollständig erkannt.
Bei dem Skiunfall vor zwei Wochen am Neujahrstag in Österreich war Althaus auf einer Abfahrtpiste mit einer 41-jährigen Frau frontal zusammengestoßen, die an ihren schweren Verletzungen starb. Althaus erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und wird inzwischen im Jenaer Universitätsklinikum behandelt. Ein Hubschrauber hatte ihn vergangenen Freitag vom österreichischen Krankenhaus Schwarzach im Pongau in die Heimat gebracht. ddp