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Ein Gruß an die Götter: Die müssen in erster Linie für das gute Wetter sorgen, den Rest machen die Fest-Künstler.

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Kleinkunst in Herrenhausen

Zauberer beim Kleinen Fest

Viel zu feiern: Das Kleine Fest im Großen Garten startet am 12. Juli mit 100 Künstlern auf 35 Bühnen.

hannover.  Das wird ein Fest, wenn die Zauberer, Artisten, Komiker und Musiker wieder in den Garten kommen: Ab dem 12. Juli steigt das „Kleine Fest im Großen Garten“ von Herrenhausen. Dabei brechen die Kartenbestellungen mal wieder den Vorjahresrekord: 304 000 Bestellungen bei einem Vorverkaufkontingent von 53 000 Karten. Die Chance auf die begehrten Tickets wird von Jahr zu Jahr immer kleiner.

Die glücklichen Kartenbesteller, die per Los gezogen wurden, können sich auf viele neue und auch manche schon bekannten Acts mit neuen Programmen freuen. Der Ablauf und die Organisation hätten sich dabei in den vergangenen Jahren bewährt: „Es bleibt alles beim Alten und trotzdem ist alles neu“, fasst Festivalchef Harald Böhlmann zusammen. An 16 Abenden treten auf den 35 Bühnen und Plätzen mehr als 100 Künstler aus der ganzen Welt auf, aus Argentinien, Australien, Kenia, Kuba, Portugal – und natürlich aus Deutschland.

Die Festivalorganisatoren sind durch die ganze Welt gereist, um neue Acts für ihr „Kleines Fest“ zu finden. „Im belgischen Ypern haben wir die Barbiere von ’BarBar’ gefunden“, so Organisatorin Ghita Cleri. Hier können sich mutige Männer in einem alten und originalgetreu ausgestattetem Barbierladen rasieren lassen.

Der international bekannte Clown Peter Shub führt dabei erneut das Comedyprogramm an. Freuen dürfen sich die Besucher aber auch auf den Stehgreifkabarettisten Thomas Kreimeyer, der viel und gerne mit dem Publikum arbeitet und dabei vollständig improvisiert.

Trickreiche Zaubereinlagen gibt es in diesem Jahr unter anderem vom Schweden Charlie Caper und dem deutschen Act Yann Yuro, der seine magischen Fähigkeiten angeblich erlangte, indem er 18 Sommer und Winter auf dem thüringischen Gebaberg bei Meditation, Askese und Computerspielen verbracht hat ... sagt er. Und natürlich ist auch wieder Entertainer Desimo mit einer Show dabei.

Die Akrobaten sind traditionell ein Schwerpunkt im Festivalprogramm. „Wir wollen immer etwas Interessantes mit eigener Geschichte“, erklärt Böhlmann. Eine der wenigen Wiederholungen aus den vergangenen Jahren sind die kenianischen, gelenkigen Jambo Brothers. Dazu gesellen sich unter anderem das portugiesische „Duo Manducas“ mit humorvolle Retro-Akrobatik sowie die finnischen Paarakrobatinnen „Lotta & Stina“.

Eine sichere Bank sind die 15 Walkacts, unter anderem die Stelzenläufer von „Tremondo“, die Senioren-Musiker „Ravart“ sowie Lukasz Puczko, der mit seinem Marionettenhund „Burek“ den einzigen Vierbeiner mit auf das Gelände nehmen darf.

Neben den Vorverkauftickets gibt es wie jedes Jahr an den jeweiligen Veranstaltungstagen garantiert 200 Restkarten an der Abendkasse zu 30 Euro pro Ticket.

Kinder, die kleiner als 111 Zentimeter sind – und damit durch den „Knirpsometer“ passen – haben freien Eintritt.

Diejenigen, die bereits ein personalisiertes Ticket zugelost bekommen habe, können dies im Künstlerhaus in der Sophienstraße 2 abholen oder sich gegen eine Gebühr von vier Euro zuschicken lassen.

Von Jannick Marx


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