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Seid umschlungen: Tänzer vom Staatstheater Karlsruhe zieren das Plakatmotiv des Wettbewerbs.

Seid umschlungen: Tänzer vom Staatstheater Karlsruhe zieren das Plakatmotiv des Wettbewerbs.
 © Admill Kuyler

Tanz

Wettstreit der Choreographen

Am 17. und 18. Juni läuft im Theater am Aegi der 31. Internationale Wettbewerb für Choreographen. 20 Nachwuchskünstler zeigen ihre Produktionen.

Hannover.  Die Auswahl fiel so schwer wie nie. Und das liegt nicht nur an der Rekordzahl von gut 240 Bewerbungen aus 53 Ländern für Hannovers Choreographenwettbewerb. Sondern auch an einem für die Tanzszene beängstigenden Trend: „Viele Beiträge sind ein bisschen vorsichtig“, so Dirk Elwert, Mitglied der Auswahl-Jury: „Es gibt wenige, die sich mutig des Neuen annehmen.“

 

Die aber werden sich am 17. und 18. Juni im Theater am Aegi präsentieren: 20 Choreographen aus 14 Nationen, überwiegend Pas-de-deux, aber auch ein Solotanz und eine Choreographie für acht Personen sind zu erleben. Die formalen Kriterien: Die Stücke müssen fünf bis zwölf Minuten lang sein. Die Teilnehmer dürfen nicht älter als 35 Jahre alt sein.

Der Wettbewerb, der von Hannovers Ballett-Gesellschaft organisiert wird, versteht sich auch in seinem 31. Jahr als Nachwuchsförderung.: „Wir haben uns ein Versprechen auf die Zukunft gegeben“, so Geschäftsführerin Birgit Grüßer.

Und so gibt es neben Geldpreisen auch Produktionspreise: Die Gewinner dürfen an großen Häusern zeigen, was sie können. Was für den Nachwuchs evident wichtig ist, betont Stéphen Delattre, der den Wettbewerb 2010 gewann und heute mit seiner Company für die Mainzer Kammerspiel arbeitet: „Junge Choreographen müssen ihre Arbeit zeigen, teilen und vergleichen.“ Und Hannover ist dafür eine erstklassige Adresse.

Karten gibt es 
 hier
 .

Von Stefan Gohlisch


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