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Tolle Stimmung: Der Mädchenchor bei seinem weihnachtlichen Auftritt in der Marktkirche.

Tolle Stimmung: Der Mädchenchor bei seinem weihnachtlichen Auftritt in der Marktkirche.
© Tim Schaarschmidt

Konzert

Weihnachten mit dem Mädchenchor

Tradition mit Wohlklang: Der Mädchenchor Hannover gab sein vorweihnachtliches Konzert in der Marktkirche – diesmal mit Doppelspitze.

Hannover. Neu: jetzt mit Doppelspitze – beim traditionellen Konzert des Mädchenchors Hannover in der Marktkirche stellten Chorleiterin Gudrun Schröfel und ihr Nachfolger Andreas Felber erstmals ein gemeinsam einstudiertes Programm vor.

Es hat seine Gründe, weshalb diese Konzerte immer bestens besucht sind: Sie bieten verlässlich hohe Qualität und erstarren nicht in Routine – neben bewährten Dauerbrennern finden sich auch stets ein paar Novitäten. Da der aktuelle Chorjahrgang ganz besonders gut zu harmonieren scheint und sich auch in solistischer Hinsicht Erfreuliches tut, stand einem Abend der Extraklasse nichts im Weg.

Interessant natürlich die Frage, ob sich bei den Dirigaten signifikante Unterschiede zeigen würden. Das war nicht der Fall: Andreas Felber, der etwa bei Mozarts „Missa brevis in B“ zum Einsatz kam, hat im Vergleich zu Gudrun Schröfel vielleicht einen Hang zu etwas ausladenderen Bewegungen, ansonsten dominierten die Gemeinsamkeiten – der Ansatz, die Dinge im Fluss zu halten und zugleich die Details sorgsam auszuformen.

Zu den Höhepunkten zählten die Weihnachtslieder von Peter Cornelius und Charles Gounods „Noël“ mit der Solistin Katharina Held, einst Mädchenchor-Mitglied und jetzt Gesangsstudentin in Berlin. Instrumental fügte sich das „Ensemble Oktoplus“ um Friederike Starkloff, Konzertmeisterin der NDR Radiophilharmonie, bestens ein, das allerdings ein wenig unter der delikaten Raumakustik zu leiden hatte.

Unvollständig wäre eine Besprechung ohne die Erwähnung des Nachwuchschors, der mit Cécile Chaminades „Messe pour deux voix égales“ ein durchaus anspruchsvolles Werk zu bewältigen hatte und dies – die paar kleinen Wackler vergessen wir mal ganz schnell – sehr überzeugend tat.

Von Jörg Worat


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