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Kultur Ulrich Wilhelm als BR-Intendant bestätigt
Nachrichten Kultur Ulrich Wilhelm als BR-Intendant bestätigt
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17:14 19.03.2015
BR-Intendant Ulrich Wilhelm erhielt 33 von 40 abgegebenen Stimmen. Quelle: Andreas Gebert/Archiv
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München

Wilhelm war der einzige Kandidat. Fünf Rundfunkräte stimmten gegen ihn, zwei enthielten sich. Sieben Wahlberechtigte hatten nicht an der Wahl teilgenommen und sich entschuldigen lassen. Bei seiner ersten Wahl 2010 hatte Wilhelm noch knapp 91 Prozent der Stimmen (40 von 44) bekommen. Über seine Wiederwahl freute er sich: "Angesichts der großen Veränderungen, die ich allen zumute, ist das ein glaubwürdiges und gutes Ergebnis."

Wilhelms Amtszeit geht nun bis 2021. Bis dahin will er den BR weiter umbauen und die Trennung von Fernsehen, Hörfunk und Online aufbrechen, um "kräftige, fundierte Fachredaktionen" zu schaffen. Es soll nicht mehr so viel Arbeit parallel nebeneinander geben. "Ich wünsche mir die Bereitschaft, diesen Wandel gemeinsam zu gestalten", sagte Wilhelm an die Adresse seiner Mitarbeiter.

Außerdem soll der Sender jünger werden. "Unsere Programme sind zu alt", erklärte Wilhelm. Der BR müsse auch jüngeren Zuschauern gute Angebote machen. Daher wurde bereits entschieden, dass BR Klassik seine UKW-Frequenz für den Jugendsender "Puls" räumen muss.

Wilhelm hatte sein Amt im Februar 2011 angetreten, ein halbes Jahr vorher hatte er seinen Posten als Regierungssprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgegeben. In München hat er sich seither auch als Kämpfer für einen neuen Musiksaal hervorgetan. Diesen Kampf will er weiter führen - auch mit Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) werde er sicherlich noch einmal sprechen.

"Ich habe zum Ministerpräsidenten ein gutes und höfliches Verhältnis", sagte Wilhelm. Seitdem Seehofer verkündet hat, keinen neuen Saal bauen zu wollen, ist das Verhältnis zwischen den beiden aber sichtlich angespannt. Ein Gespräch habe es seither nicht gegeben, sagte Wilhelm - mit Ausnahme eines kurzen Austausches während des Starkbieranstichs auf dem Nockherberg.

dpa

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