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Der indische Guru Sri Sri Ravi Shankar 2011 beim «World Culture Festival» im Olympiastadion in Berlin.

Der indische Guru Sri Sri Ravi Shankar 2011 beim «World Culture Festival» im Olympiastadion in Berlin. © Stephanie Pilick

Feste

Weltkulturfestival in Indien

Die Eröffnungsrede hält niemand geringeres als Indiens Premierminister Narendra Modi. Doch Umweltschützern passen die Vorbereitungen für das Festival ganz und gar nicht.

Neu Delhi. Trotz Protesten von Umweltschützern wird die spirituelle indische Organisation Art of Living ihren 35. Geburtstag mit einem gigantischen Kulturfestival in Neu Delhi feiern.

Im Flussbett der Yamuna sollen von Freitag bis Sonntag mehr als 35 0000 Künstler auftreten - damit ist es nach Angaben von Guru Sri Sri Ravi Shankar das größte Musik- und Tanzfestival der Welt.

Umweltschützer hatten im Vorfeld eine Klage gegen die Planierung des Überschwemmungsgebietes und die Errichtung einer etwa drei Hektar großen und viele Stockwerke hohen Bühne eingereicht. Das zuständige Umwelttribunal gab im letzten Moment grünes Licht, verlangte aber umgerechnet 679 000 Euro Strafe. Indiens Präsident Pranab Mukherjee sagte seine Teilnahme ab. Ravi Shankar versprach, den Ort nach dem Abbau in einen Biodiversitätspark zu verwandeln.

Es werden mehr als 3,5 Millionen Menschen aus 155 Ländern erwartet, darunter auch Hunderte Deutsche. Die Eröffnungsrede hält niemand geringeres als Indiens Premierminister Narendra Modi. Unter Anleitung des Guru Sri Sri Ravi Shankar soll an allen Festivaltagen für Weltfrieden meditiert werden. Vor fünf Jahren waren rund 25 000 Menschen ins Berliner Olympiastadion gekommen, um den 30. Geburtstag von Art of Living mit einem ähnlichen Festival zu feiern.

dpa


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