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Die Uraufführeung des Stückes «The Primate Trilogy» bekam viel Applaus.

Die Uraufführeung des Stückes «The Primate Trilogy» bekam viel Applaus. © Dresden Frankfurt Dance Company/Dominik Mentzos

Tanz

Vorhang auf für "Dresden Frankfurt Dance Company"

Vor zehn Jahren wurde aus dem Ballett Frankfurt die Forsythe Company. Mit dem neuen künstlerischen Leiter wechselte erneut der Name: "Dresden Frankfurt Dance Company". Jetzt stellte Jacopo Godani sein erstes Stück vor.

Frankfurt/Dresden. Mit "The Primate Trilogy" hat sich am Donnerstagabend die neue "Dresden Frankfurt Dance Company" erstmals dem Publikum vorgestellt. Nach der Uraufführung in Frankfurt am Main wird das Stück in Dresden-Hellerau gezeigt.

Die Choreographie stammt von Jacopo Godani, der den Amerikaner William Forsythe als künstlerischer Leiter beerbt, dessen Ensemble völlig umgekrempelt und der Forsythe Company einen neuen Namen gegeben hat.

Das Ensemble wird finanziert von den Ländern Sachsen und Hessen sowie den Städten Dresden und Frankfurt. Es war ursprünglich aus dem Ballett Frankfurt hervorgegangen, das 2004 als Sparte der Städtischen Bühnen aufgelöst wurde. Forsythe hatte das Ensemble privat weitergeführt, um das über Jahre erarbeitete Repertoire zu erhalten. Godani war von 1991 bis 2000 Tänzer im Ballett Frankfurt.

Nach Forsythes gesundheitsbedingtem Rückzug hatte sein aus Italien stammender Nachfolger einen Stilwechsel angekündigt: Er wolle "eine neue choreographische Sprache entwickeln, die Virtuosität und physische Herausforderung verlangt". Das erste Stück werde "leidenschaftliche Körperlichkeit und mathematische Präzision" verbinden, hieß es vor der mit Spannung erwarteten Uraufführung. Dem Publikum am Premierenabend hat "The Primate Trilogy" gefallen: viele Bravos und langer Applaus nach gut einer Stunde Tanz.

Godani zeichnete nicht nur für die Choreographie verantwortlich, sondern auch für Licht, Bühne und Kostümdesign, selbst an der - sehr rhythmusbetonten - Musik hat er mitgearbeitet. Seiner Truppe gehören 15 Tänzer aus 9 Ländern an, alle sind neu im Team und sehr jung. In Zukunft, so hatte Godani angekündigt, sollen hauptsächlich seine Werke aufgeführt werden. "Forsythe Company" ist Geschichte.

dpa


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