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Kurzkritik

Umjubelte Uraufführung von "23" in Hannover

Eine Hannover-Geschichte, eine Spionagegeschichte und die Geschichte eines jungen Mannes, der sich in seinen Träumen und Alpträumen verliert: „23 - Nichts ist so wie es scheint“ feierte am Dienstagabend umjubelte Uraufführung im Ballhof.

Hannover. Der bundesweit gefragte Jung-Regisseur Christopher Rüping nähert sich in seiner vielschichtigen Inszenierung für das Junge Schauspiel der Figur des hannoverschen Hackers Karl Koch an, der gegen Ende des Kalten Krieges gewonnene Daten an den KGB verkaufte und 1989 mit 23 Jahren unter bis heute nicht vollständig geklärten Umständen starb. Der 30-jährige Rüping setzt dabei weniger als eine chronologische Nacherzählung wie noch der gleichnamige Film, sondern fügt - unter starkem Einsatz damaliger Technik - die Persönlichkeit Koch wie ein Mosaik zusammen. Dokumentarisches Theater und traumhafte Cyberspace-Sequenzen wechseln sich ab. Besonders viel Applaus erntete Schauspieler Philippe Goos, der sich im Laufe des zweistündigen Stücks zunächst in Karl Koch und dann in dessen virtuelles Alter Ego Hagbard Celine verwandelt.4*

Eine ausführliche Kritik finden Sie in der Donnerstagsausgabe Ihrer NP.


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