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Theater

"Tod auf dem Nil": Mörderische Kreuzfahrt

Hier ist man so richtig an Bord bei dieser Kreuzfahrt mit dem Fernreiseziel Mord: Die rührige Theatertruppe Tribüne hat sich des Agatha-Christie-Klassikers „Tod auf dem Nil“ erfolgreich angenommen (bis Dezember ausverkauft, neue Termine ab Januar).

Hannover. Und sie lässt in der kompakten Werkstatt-Galerie Calenberg das Ganze auch mal mitten im Publikum spielen - wenn die Intrigen um die Millionenerbin Kay Ridgeway (Ingrid Böhlmann) gesponnen werden, die in einen erst mal unerklärlichen Mord münden.

Das Stück wurde geschickt den Gegebenheiten angepasst, mit kleinen Strichen, Verzicht auf allzu viele Nebenpersonen und von Regisseurin Renate Rochell so ansprechend in Szene gesetzt, dass es in den mehr als zwei Stunden an Deck nie langweilig wird.

Den Peter Ustinov spielt an diesem Abend stimmmächtig Heinz Maraun, der absehbar scharfsichtig (wer kennt den Film nicht?) den Mord aufgeklärt, den Simon (Jürgen Hoffmann) und Jacqueline (Claudia Becker) recht geschickt geplant hatten. Zu der pittoresken Reisegesellschaft gehören noch ein Salonkommunist (Jochen Gerner), eine adelssüchtige Lady (Birgit Kober) - und nicht zuletzt der in jeder Hinsicht vielseitige Steward (Dietmar Althof), der sich zur Einstimmung des Publikums am Anfang in perfektem Arabisch als Souvenirhändler noch etwas dazuverdient.


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