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Bei der Weltmeisterschaft wird der Meister der «Arschbombe» gesucht.

Bei der Weltmeisterschaft wird der Meister der «Arschbombe» gesucht. © K.-J. Hildenbrand/Archiv

Freizeit

Start der "Arschbomben"-WM bei idealem Freibad-Wetter

Große Wasserfontänen erwünscht: Die "Arschbomben"-Weltmeisterschaft hat bei idealem Freibad-Wetter mit strahlendem Sonnenschein und knapp 30 Grad in Sindelfingen (Baden-Württemberg) begonnen.

Sindelfingen. Rund 70 Athleten aus Deutschland, Russland, Finnland, Indien und weiteren Ländern springen um die Wette. In der Funsportart geht es um die schönsten Drehungen und um spritzgewaltige Landungen auf der Wasseroberfläche.

Gesprungen wird vom Drei-, Fünf- und Zehn-Meter-Brett sowie als Show außerhalb des Wettkampfes von einem 25 Meter hohen Kran. Nach den Qualifikationsrunden am Samstag stehen die Finals am Sonntag an. Die Veranstalter rechneten mit insgesamt mehr als 10 000 Zuschauer.

Eigentlich heißt die Veranstaltung "Splashdiving"-Weltmeisterschaft - die englische Wortschöpfung kann mit "platschendes Tauchen" übersetzt werden. Doch selbst die Veranstalter sprechen freimütig von "Arschbomben"-WM, einer "Sportart mit Augenzwinkern".

Ein Preisgeld gibt es nicht. Den ersten größeren Wettkampf fand 2003 in Bayreuth statt - im damals sehr heißen Sommer war das eine klassische Biergarten-Idee, wie es Mitorganisator Oliver Schill formuliert.

dpa


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