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Iggy Pop tritt bei South by Southwest-Fesival auf.

Iggy Pop tritt bei South by Southwest-Fesival auf. © Georgios Kefalas

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South by Southwest-Festival mit Iggy Pop

US-Präsident Obama ist ebenso dabei wie Punk-Ikone Iggy Pop oder junge Kreative aus Deutschland: Zur 30. Ausgabe der SXSW kommen wieder Künstler, Nerds und Musiker aus aller Welt nach Texas.

Austin. Was als kleine Konferenz begann, zählt inzwischen zu den größten Musik-, Medien- und Technologie-Festivals weltweit. Zur 30. Ausgabe von South by Southwest (SXSW) strömen wieder Zehntausende Internetunternehmer, Musiker und Filmschaffende nach Austin im US-Bundesstaat Texas.

Die Eröffnungsrede am Freitag hält niemand geringeres als US-Präsident Barack Obama. Am Mittwoch drauf spricht seine Frau Michelle über ihr Herzensthema - die Frage, wie man weltweit die Bildungschancen von Mädchen verbessern kann.

"Ich kann mir keine bessere Art vorstellen, unser 30. Jubiläum zu feiern", sagte Festival-Gründer Roland Swenson. Es sei das erste Mal in der SXSW-Geschichte, dass ein amtierender Präsident nebst Ehefrau zu dem zehntägigen Spektakel nach Austin komme.

Doch zwischen dem 11. und 20. März wird noch viel mehr geboten. Knapp 2000 Konzerte von Musikern aus aller Welt stehen auf dem Programm. So stellt etwa Punk-Ikone Iggy Pop am Mittwoch sein mit Spannung erwartetes neues Album "Post Pop Depression" live vor. Aus Deutschland sind Künstler und Bands wie Faust, Kreidler, Robot Koch oder Still Parade dabei. In der Film-Sparte laufen zahlreichen Premieren, dazu gibt es Debatten mit Branchenexperten.

Auch im Technologie-Bereich geht es um neue Trends und Entwicklungen. Im "German Haus" diskutieren Vertreter der deutschen Digital-Szene über Themen wie New Media, virtuelle Realität (VR) oder Smart Cities. Junge Internet-Unternehmer träumen derweil vom großen Durchbruch, schließlich konnten bereits Dienste wie Twitter oder Foursquare auf der SXSW erstmals ein größeres Publikum überzeugen. Für den Gründerpreis "SXSW Accelerator" haben sich gleich mehrere Start-Ups aus Deutschland qualifiziert, etwa die VR-Spezialisten Spherie aus Hamburg und Splash aus Berlin.

Im vergangenen Jahr strömten 80 000 Besucher nach Austin. Dabei begann das Spektakel 1987 recht bescheiden mit einer Musikkonferenz und 700 Teilnehmern. 1994 wurde das Festival um die Sparten Film und Interactive ergänzt. Zu den berühmtesten Gästen der vergangenen Jahre zählen etwa Lady Gaga, Mark Zuckerberg, Lena Dunham oder Kanye West.

Ähnliche Veranstaltungen gibt es inzwischen weltweit: So wurde das Hamburger Reeperbahnfestival 2006 nach dem Vorbild der SXSW ins Leben gerufen.

dpa


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