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Kultur Schwere Kunst im Kubus
Nachrichten Kultur Schwere Kunst im Kubus
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00:18 15.02.2018
Hier gehts rein: Wenig Platz und verdammt eng, aber es lohnt sich für den Blick in den Himmel (unten). Quelle: Queren
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Hannover

Das ist keine Kunst für Menschen mit Platzangst. Den schlichten Titel „Acht“ hat die Rieseninstallation im Kubus, die sich hinter einer meterhohen, reinweißen Wand verbirgt und sich nur durch eine schmale Öffnung betreten und verlassen lässt. Ist man erst einmal drin, gibt es bemerkenswerte Raumerlebnisse.

Mit diesem spektakulären Auftakt in der Reihe „Freispiel“ – geschaffen vom Gemeinschaftsatelier „projektKlub“ – startet die Städtische Galerie Kubus in ihr aktuelles Ausstellungsjahr.

Die Messe AG hat das Projekt der sieben Künstler mit reichlich Material gesponsert. Drei LKW haben einige Tonnen Material herangeschafft, das nach einem besonderen Konzept verarbeitet wurde: keine Schrauben. Jeder Künstler ist Teil einer Gruppe und verfolgt keine eigenen Ideen – und muss Formen finden, die nicht alleine zu realisieren sind.

Zum Werk gehört gleichberechtigt die Dokumentation des Entstehens: Über sechs Tage wurden minütlich Fotos gemacht, die auf einem Monitor im Ausstellungsraum in Endlosschleife laufen. Bis 25. Februar ist das imposante Materialgefüge zu erleben – dann wird abgebaut. Von den Künstlern, auch das gehört zum Werk.

In der nächsten Ausstellung wird es dann etwas klassischer, wie Anne Prenzler bei der Vorstellung des Jahresprogramms versprach: Ab 24. März stehen die „Gesichtsfelder“ von Karl Möllers im Mittelpunkt, der in Völksen lebende und arbeitende Maler zeigt seine typischen ovalen Bilder aus den vergangenen drei Jahrzehnten. Ab 25. Mai schließt sich die überregional beachtete Fotoschau der Galerie Scope an, die sich der zunehmenden Digitalisierung der Bilderwelten widmet. Titel der international bestückten Schau: „In your Face“.

Von Henning Queren

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