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LÄSST DEN POGO TOBEN: Sänger Joakim Nilsson von Graveyard rockt im Capitol.© Frank Wilde

Rock

Schweden-Rocker Graveyard im Capitol

Graveyard aus Schweden sind eine kompromisslose Live-Band. Vor 750 Fans im Capitol kommt der Blues-Rock der Göteborger ohne Ablenkungen daher. Die vier Jungs mit schulterlangen Haaren, Schnurrbärten und engem Denim erzählen nicht viel, sondern lassen die Instrumente sprechen.

Hannover. Treibende Rhythmen und schwere Gitarrenklänge, die tief im Hard- und Psychedelic-Rock der 60er und 70er Jahre verwurzelt sind. Ständig wechselt Graveyard das Tempo, mal poltert der Rock voran, mal nimmt das Viergespann die Geschwindigkeit hinaus, um sich dann von Drummer Axel Sjöbergs wirbelnden Fills wieder nach vorne treiben zu lassen. Leadgitarrist Jonathan Ramm spielt eine Gibson Les Paul, sein erdiger Sound definiert den Klang der Band. Unter Joakim Nilssons Stimme mischen sich jauchzende Zuschauer, vor der Bühne wird Pogo getanzt.

Die Band zieht seit ihrem ersten selbstbetitelten Album Vergleiche zu Led Zeppelin, Thin Lizzy und Judas Priest, sie hat eine eigene Sorte Bier herausgebracht und gefällt sich live besser als im Studio. Im Capitol sieht man, warum: Graveyard nimmt seine Fans mühelos mit, die Band rockt vorwärts und verliert ihren Groove nicht. Das provoziert Kopfschütteln und Nicken im Takt und, als Nilsson für die Zugaben allein auftaucht und die Ballade „Stay for a Song“ spielt, auch eine fast meditative Stimmung. Mit „The Siren“ zeigt die Band nochmal all ihre Stärken auf, im Publikum wird ausgerockt, Finger gehen nach oben, Haare fliegen durch die Luft.

Bewertung 5/5


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