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GANZ IN WEISS: Götz Östlind im  Aegi.

GANZ IN WEISS: Götz Östlind im Aegi.© Natalie Becker

Konzert

Piano-Duo David und Götz im Aegi

Sie spielen das Klavier sogar mit der Nase. David und Götz, Showpianisten aus Hamburg, setzen sie bei ihrer Zugabe „Mackie Messer“, als „elften“ Finger ein. Und ernten Jubel von den 400 Zuschauern im Theater am Aegi.

Hannover. Die beiden virtuosen Klaviermänner David Harrington und Götz Östlind haben mega-flinke Finger und spielen ihre Interpretationen aus Klassik, Pop & Co. oft rasant. Andrew Lloyd Webbers Ouvertüre (für zwei Flügel) vom „Phantom der Oper“ gerät dabei zum seelenlosen Hochgeschwindigkeitsspiel. Weltrekord? Aber es gibt auch langsamere Titel: Da singt Harrington „Tonight“ aus Leonard Bernsteins „West Side Story“. Gut, aber nicht unbedingt berührend.

All das gehört zu ihrer Show, wie auch Davids plötzliches Luftfechten mit einem Erste-Reihe-Zuschauer, Götz’ Liegestütze auf der Bühne, ihre Sieger-Gebärden und ihre eher zahme Doppelmoderation. Allerdings hält ihr Programm „Musikalische Irrtümer“ kaum, was es verspricht. Denn das Duo, das erstmals in Hannover gastiert, nennt nur sehr wenige Irrtümer: So entsprang angeblich Bernsteins Idee zum Titel „Tonight“ aus einem Verhörer.

Der Rest ist „Ein Kessel Buntes“ mit vielen berühmten Melodien aus der Klassik, die zu Medleys verwoben und dem gut groovende Schlager- und Pop-Titel („Vielen Dank für die Blumen“, „Bohemian Rhapsody“) und Filmmusik („Star Wars“) gegenübergestellt werden.

Bei „Der Mond ist aufgegangen“ singt das Publikum gerne und prima mit. Und geht nach zwei Stunden zufrieden nach Hause.

Bewertung: 3/5


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